Lauda / Königshofen

750 Jahre Neschwitz Kunstkreis Lauda-Königshofen mit einer Abordnung bei den Jubiläumsfeierlichkeiten dabei

Edle Tropfen aus Beckstein ausgeschenkt

Archivartikel

Lauda-Königshofen.Ein historisch geprägtes Wochenende erlebten Vorstandsmitglieder des Kunstkreises Lauda-Königshofen – und darüber hinaus trugen sie auch selbst einen aktuellen Teil dazu bei. Die Gemeinde Neschwitz in der Oberen Lausitz nahe Bautzen feierte 750 Jahre Neschwitz mit umfangreichem Programm und freute sich über die Mitwirkung des mit den Kultur- und Heimatfreunden Neschwitz verbundenen Kunstkreises Lauda-Königshofen.

Reich entschädigt für ihren Einsatz wurde die Abordnung aus Lauda mit sehens- und hörenswerten Höhepunkten des Jubiläums, angefangen mit der Eröffnung, bei der sich auch Fürstin Ursula Katharina und Prinz Friedrich-Ludwig aus der illustren Reihe früherer Schlossbesitzer historisch gewandet „die Ehre gaben“.

Die Begrüßung der Gäste von Bürgermeister Schuster und Dieter Petschel von den Kultur- und Heimatfreunden Neschwitz galt in diesem Rahmen auch den Kunstkreis-Mitgliedern aus dem Taubertal. Ein kompletter Kindernachmittag am Samstag und ein musikalischer Abend mit einem Konzert der Extraklasse, gestaltet von den „Dresden Harmonists“, leitete über zum traditionellen Lichterfest im Park, das mit dem Auftritt der Barocktanzgruppe und einem Feuerwerk stimmungsvoll den Tag beschloss.

Der große Festumzug mit über 30 „Bildern“, gestaltet von zahlreichen Vereinen und Gruppen aus nah und fern, setzt sich am frühen Sonntag Nachmittag unter der Regie von Dieter Petschel in Bewegung, darunter gleich zwei Gruppen aus Lauda: Die Feuerwehr feiert mit ihren Neschwitzer Kameraden deren 130. Geburtstag mit Festveranstaltung und der Teilnahme am Festzug; der Kunstkreis Lauda-Königshofen, als Winzergruppe aus dem Taubertal im Festzug vertreten, schenkte von den Becksteiner Winzern gestifteten Wein an die zahlreichen Zuschauer aus, nicht ohne dieses feine Tröpfchen mit den zugehörigen, gerne entgegengenommenen sowohl schriftlichen als auch – auf häufiges Befragen der Zuschauer am Wegrand mündlichen -–touristischen Informationen über das Taubertal zu verbinden.

Unverzichtbar wie das„Salz in der Suppe“ sind in diesem Rahmen neben den zahlreichen Glanzpunkten natürlich die persönlichen freundschaftlichen Begegnungen mit den Menschen, die man aufgrund weiter Entfernungen kaum einmal treffen kann, und die Freude beim seltenen Wiedersehen. irg