Lauda / Königshofen

Sport Tischtennis gibt es beim ETSV Lauda in der kommenden Saison als „Familienevent“

Drei Generationen an der Platte

Archivartikel

Lauda.Es gibt wenige Sportarten, in denen Frauen und Männer zusammen im Ligabetrieb spielen können. Und noch weniger Sportarten, in den der Großvater mit dem Enkel zusammen in einer Mannschaft spielt. Tischtennis macht beides möglich – und scheint zudem fit zu halten. So sind beim ESTV Lauda diese Saison bei den Herren Spielerinnen und Spieler zwischen 15 und 78 Jahren gemeldet.

Eine besondere Konstellation ergibt sich dabei in der dritten Mannschaft in der Kreisklasse A: Gerhard Ihl wird als Spielertrainer zusammen mit einigen (ehemaligen) Jugendspielern und einigen routinierten Kräften als Nummer eins an die Platte gehen.

An Nummer vier wird Sohn Andreas aufschlagen, der in seinem letzten Schülerjahr ohne Niederlage blieb und auch in der Jugend oft unterfordert war. Nun kann er sich auch bei den Herren beweisen.

Dazu kann es vorkommen, dass auch Großvater Peter, Jahrgang 1941, an der Platte stehen wird. Zwar will er den „Jungen“ den Vortritt lassen und hauptsächlich in der vierten Mannschaft unterstützen; doch wenn Bedarf ist, kann es vorkommen, dass drei Generationen zusammen aufschlagen. Dass der Tischtennissport familienintern betrieben werden kann, zeigen auch andere Beispiele: so schlägt Manfred Slomka in der zweiten Mannschaft als Nummer eins auf, während Sohn Jan in der Jugend an der Platte ist und auch in den Herrenteams zum Einsatz kommt.

In der Vierten sind auch Marc Nötscher und Sohn Lenny gemeldet. Und auch Nick Neuser fiebert sicher schon der Zeit entgegen, wenn er mal mit der Mutter ein Doppel spielen kann im Ligabetrieb. Man wird sehen, ob sich die Familienbande beim Sport eher positiv oder negativ auf die Stimmung zuhause auswirken werden. frs

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