Lauda / Königshofen

Junge Union Nordwürttemberg Bezirkstag stimmte Antrag der JU Lauda-Königshofen gegen Waldrodung für Windräder zu

Dominik Martin als Vorsitzender bestätigt

Archivartikel

Lauda-Königshofen/Göppingen.Beim Bezirkstag der Jungen Union (JU) Nordwürttemberg in Göppingen wurde Dominik Martin als JU-Bezirksvorsitzender bestätigt. Insgesamt votierten 96 Prozent der Delegierten für den 30-jährigen Stadtrat aus Lauda-Königshofen.

„Die letzten Monate haben gezeigt, dass die Menschen eine Politik brauchen, der sie vertrauen und deren Entscheidungen sie nachvollziehen können. Wir brauchen Vertrauen in unsere Wirtschaft, müssen die richtige Stellschrauben drehen, um gut aus der Krise zu kommen und Arbeitsplätze in Nordwürttemberg zu halten. Auch unser Gesundheitssystem muss überarbeitet werden, die Last darf nicht auf den Schultern des Personals abgeladen werden“, so Dominik Martin. Damit legte er klar einen thematischen Fokus für die nächste Periode sowie für das Wahljahr 2021. Als stellvertretende Vorsitzenden der JU Nordwürttemberg wurden Ann-Cathrin Simon (Rems-Murr) und Jonas Kaufmann (Ostalb) gewählt. Aus dem Main-Tauber-Kreis gehört erstmals Sören Döffinger aus Assamstadt dem Vorstand als Beisitzer an.

Als Gast hieß die JU Nordwürttemberg auf ihrer unter Einhaltung der Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen durchgeführten Tagung den parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur und CDU Bezirksvorsitzenden Steffen Bilger MdB willkommen. In der Verkehrspolitik setzt die JU weiterhin auf Innovation und keine Verbote. „Weniger Autos in Stuttgart ist unser Ziel, aber nicht durch Verbote und Fahrradwege an Stellen, wo sie nicht genutzt werden, sondern durch Voranbringen entscheidender Infrastrukturprojekten“, pflichtet Dominik Martin Bilgers Ausführungen bei.

Bei den inhaltlichen Beratungen stand ein Antrag der JU Lauda-Königshofen zum Thema Windkraft auf der Agenda. Im Antrag wurde gefordert,dass künftig keine Waldflächen zur Errichtung von Windkraftanlagen in Baden-Württemberg gerodet werden dürfen. Der JU Stadtverbandsvorsitzende Marco Hess betonte dabei, dass man im Planungs- und Genehmigungsprozess solcher Anlagen auch dem Artenschutz in ausreichender Form berücksichtigen müsse. Beispielsweise sei der Mischwald rund um die Heckfelder Höhenzüge die Heimat zahlreicher Tiere, deren Lebensraum durch einen Kahlschlag auf Jahrzehnte zerstört würde. Nach einer intensiven Beratung stimmten die Delegierten dem Antrag mehrheitlich zu. Dominik Martin betonte, man werde gegenüber den zuständigen Ministerien versuchen, mit Nachdruck in diese Richtung nachzubessern. ju

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