Lauda / Königshofen

Leserbrief Zum Bericht "Stadträte erteilen eine Absage" (FN 27. September)

Die Gängelei nicht mehr länger gefallen lassen

Schon wieder wollen der Regionalverband Heilbronn-Franken und Bürgermeister Thomas Maertens dem Gewerbegebiet "Wollerspfad" in Königshofen eine Beschränkung auferlegen. Das Ziel der bereits fünften Änderung für dieses Gewerbegebiet ist für uns und für viele Königshöfer klar: Einzelhandel soll in Königshofen verhindert werden.

Unglaublich und geradezu grotesk ist in diesem Artikel die Aussage des Stadtbaumeisters Tobias Blessing: "Einzig der Bau- und Gartenmarkt, eine Metzgereiverkaufsstelle, ein Raumausstattungsunternehmen mit Heimtextilien und eine Tankstelle passen nicht in die schon beim 'Wöllerspfad Süd' erprobte Festsetzung."

Dazu kann ich nur sagen: Das Einzige, was dort nicht hinpasst, ist die "Müllumladestation" in unmittelbarer Nähe der Wohnbebauung.

Wir fragen uns, was die Stadtverwaltung sich noch alles zum Nachteil Königshofens einfallen lässt - oder ist etwa der Regionalverband, in dessen Gremium auch Bürgermeister Maertens sitzt, selbst auf die Idee gekommen, die Gewerbefläche auf 200 Quadratmeter zu beschränken? Dem Gewerbeverein Königshofen können wir nur empfehlen, sich diese Gängelei der Stadtverwaltung und des Regionalverbandes nicht mehr gefallen zu lassen. Offensichtlich müssen die Bürger erst auf die Barrikaden gehen, damit die Stadt Lauda-Königshofen den Bürgerwillen respektiert. Siehe hierzu auch den Bericht der FN vom 28. September (Ampelanlage, die schon seit Jahren gefordert wird, wurde nun aufgrund der Petition eines Königshöfer Bürgers veranlasst).

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