Lauda / Königshofen

Literatur Volker Weidhaas liest Harald Hurst

„Der mit de Wurscht“

Archivartikel

Gerlachsheim.Harald Hurst – in Buchen geboren, im zerbombten Karlsruhe aufgewachsen, zur See gefahren, um einige Illusionen erleichtert zurückgekehrt, mit nachgeholtem Abitur und turbulentem Studium fast als Lehrer zur Ruhe gekommen – aber eben nur fast. Weder Lehrer noch zur Ruhe gekommen arbeitet Hurst seit 1980 als freier Schriftsteller und wurde schnell zum meistgelesenen Autor badischer Zunge.

In seiner „Sproch für dehaimrum“ kann Hurst die größten und kleinsten Katastrophen des Daseins zu Erzählungen verdicken, die den Sumpf des Alltags wohltuend locker umwälzen. Er wurde 2018 mit dem Ehrenpreis des Kleinkunstpreises Baden- Württemberg ausgezeichnet.

„So ischs worre“, würde er sagen. Volker Weidhaas, ein Hurst-Versteher und genauso wie dieser mit dem Schalk im Nacken, will einfach nur vorlesen. Und wer bekommt heute noch vorgelesen? Das ist ein Gefühl wie handgemacht.

Die Geschichten leben von Inspirationen aus dem Alltag. Durch die Mundart sind die Erzählungen noch ein paar Grad wärmer und weicher. Was BAP für Köln – ist Hurst für Karlsruhe.

Der Abend unter dem Titel „Der mit de Wurscht“ findet am Freitag, 22. November, um 19.30 Uhr im WeinCafé WeinLese Gerlachsheim. Es wird Eintritt erhoben. Eine Reservierung ist erwünscht unter 09343-7253 oder Karten@weinlese.net per E-Mail.

Zum Thema