Lauda / Königshofen

Besuch MdB Alois Gerig war in Lauda-Königshofen unterwegs

Corona als Chance für Tourismus in der Region

Main-Tauber-Kreis.Der Bundestagsabgeordnete Alois Gerig hat kürzlich die Ferienlandschaft „Liebliches Taubertal“ besucht. Er informierte sich unter anderem über die Angebote zum Fahrradfahren, zum Wandern sowie zur Kulinarik. Dem Tourismus prognostiziert MdB Alois Gerig gute Chancen. „Die Corona-Pandemie hat uns die Grenzen der Globalisierung aufgezeigt. Zugleich bietet sich eine Chance für den Tourismus im Ländlichen Raum. Diese müssen wir ergreifen“, sagte Alois Gerig.

Geschäftsführer Jochen Müssig vom Tourismusverband stellte dem Abgeordneten das Programm anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Radwegs „Liebliches Taubertal - Der Klassiker“ vor. Dieser Radweg ist im elften Jahr durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) mit der Höchstwertung von fünf Sternen zertifiziert. „Diese Dauer einer Fünf-Sterne-Bewertung ist national und international einmalig“, sagte Müssig. Gerig sicherte zu, sich weiter für den Tourismus im ländlichen Raum einzusetzen.

Zudem wurde über das Wanderangebot informiert. Es wurde herausgestellt, dass die beiden Fernwanderwege „Panoramaweg Taubertal“ und „Jakobsweg vom Odenwald durch Main- und Taubertal“ die gesamte Ferienlandschaft erschließen.

Im Zusammenhang mit dem Wanderangebot wurde in Lauda auch die Weinbergslage Altenberg aufgesucht. Dort befindet sich ein „Ort des Glücks“. An diesen touristischen Plätzen sind jeweils zwei Liegesofas aufgestellt. Ergänzend gibt es Erläuterungen zur Landschaft und zu den Sehenswürdigkeiten. Das Angebot „Orte des Glücks“ werd in Kürze weiterentwickelt, hieß es. Aufgrund einer Antragstellung wurden entsprechende Leader-Fördermittel bewilligt. Hierbei handelt es sich um eine Leader-gebietsübergreifende Initiative, die sowohl Gebiete der Leader-Kulisse Hohenlohe-Tauber als auch der Kulisse Badisch-Franken umfasst.

Bei der Vorstellung wurde betont, dass der Tourismusverband „Liebliches Taubertal“ mit seinen Kommunen auf Qualität achtet. Deshalb trügen inzwischen mehrere Wanderwege das Siegel „Wanderbares Deutschland“. Beim Fahrradfahren werde die Qualitätsstufe „Radreiseregion“ angestrebt. „Eine der größten Herausforderungen ist, die Rad- und Wanderwege kontinuierlich zu pflegen und in Schuss zu halten“, erklärte Müssig. Hierbei brächten sich die Kommunen und geschulte Rad- und Wegewarte ein. tlt

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