Lauda / Königshofen

Bürgermeisterwahl Kandidat Dr. Lukas Braun besuchte den Stadtteil Messelhausen

„Bürgerbus könnte Lücken schließen“

Archivartikel

Messelhausen.Der von der Freien Bürgerliste unterstützte Kandidat für das Bürgermeisteramt, Dr. Lukas Braun, hat bei einem Rundgang mit Ortsvorsteher Hans-Christian Braun und interessierten Bürgern über die Vorhaben und Herausforderungen in Messelhausen informiert.

Zum Auftakt nahm die Gruppe das im Bau befindliche neue Gerätehaus der Feuerwehr in Augenschein. Der Kandidat lobte den außerordentlich hohen Anteil an Eigenleistung der Freiwilligen Feuerwehr, der diese Lösung so schnell ermögliche. „Das zeigt, wie sehr die Stadt Lauda-Königshofen vom Ehrenamt lebt.“ Der schreckliche Brand im vorigen Oktober habe nochmals unterstrichen, dass gerade die Feuerwehrabteilungen in den weiter entfernten Stadtteilen eine zeitgemäße Ausstattung benötigten.

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Weiteres Thema war die Anbindung Messelhausens an den öffentlichen Nahverkehr. Außerhalb der Schulzeiten sei die Busanbindung schwierig, erklärte Ortsvorsteher Braun. Zwar habe das Ruftaxi schon zu Verbesserungen geführt, dies sei aber nur verfügbar, wenn eine Fahrt lange genug im Voraus planbar sei.

Bürgermeisterkandidat Dr. Lukas Braun brachte abermals die Idee eines Bürgerbusses ins Gespräch. „Ich kenne gut funktionierende Bürgerbusse aus anderen Städten und Gemeinden. Ich würde gerne versuchen, einen Träger für ein solches Angebot zu finden, um die Anbindung aller Stadtteile zu verbessern“, sagte Braun.

Selbstredend führte der Ortsrundgang auch ins historische Baukeller-Gebäude, das für eine künftige Nutzung saniert und umgebaut werden muss.

Letztlich fehle es in Messelhausen derzeit an vernünftigen Räumlichkeiten der Stadt für öffentliche Versammlungen, Vereinsleben, Sitzungen und des Ortschaftsrates sowie an einem Büro des Ortsvorstehers, erläuterten die Messelhäuser weiter.

Dr. Lukas Braun pflichtete bei, dass eine Lösung dieses Mangels an städtischen Räumlichkeiten nottue. „Das Gebäude hat eine tolle Ausstrahlung und sollte weiterhin öffentlich genutzt werden. Mit Blick auf die heutigen Standards bei Brandschutz und Barrierefreiheit gibt es hier allerdings sehr viel zu tun. Angesichts der Kosten müssen wir deshalb wohl abschnittsweise vorgehen“, sagte Braun bei seiner Vorstellung.

Ebenfalls Thema an diesem Abend waren die unzureichende Mobilfunkabdeckung sowie die Bedeutung des ehemaligen Augustinerklosters und des Augustinusweges für den Stadtteil. pm

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