Lauda / Königshofen

Kunst Im September stellt Franziska Eben von Racknitz in der Kunstkreis-Galerie „das auge“ aus

Bilder „zwischen den Welten“

Lauda.Ihre Bilder heißen „Zwischenwelt“, „zwischen schlafen und wachen“, „zwischen Traum und Wirklichkeit“, „zwischen hier und dort“ und - „zwischen suchen und finden“ - und die „Zwischenwelten“ finden sich sogar, raffiniert kombiniert mit ihrem Vornamen, in der Einladungskarte.

Die Bildtitel der Ausstellerin Franziska Eben von Racknitz in der Kunstkreis-Galerie „das auge“ signalisieren einen besonderen Blick auf Zwischenräume – sie auszuloten und bewusst zu machen. Ihr Repertoire umfasst eine reiche Auswahl über die „Zwischenwelten“ hinaus, zeigt einen Spannungsbogen, den Laudator Schepermann aufzeichnet, die Besucher hinter das gemalte Bild schauen lässt, das Ausstellungsthema wieder aufgreift: „Zwischenwelten sind Vorstellungen – Imaginationen, spirituelle Bilder...“

Er skizziert ihren Werdegang: Geboren 1978 in Stuttgart Bad Cannstadt, seit 1986 intensive Auseinandersetzung mit Kunst, begleitet von Freric Csösz, dem ungarischen Maler und Bildhauer in Stuttgart, seit vielen Jahren Erweiterung ihres künstlerischen Repertoires, unter anderem im Kloster Bronnbach und an der Kunstakademie in Bad Reichenhall, Studium des Bauingenieurwesens, zuvor intensive Auseinandersetzung mit Theologie-Philosophie, die bis heute ihren Lebens- und Schaffensweg prägen.

Der Maler Schepermann schickt die Besucher – natürlich „nur gedanklich – und mit der Einladungskarte als Wegweiser mitten hinein in die Zwischenwelt – Zwischen Traum und Wirklichkeit ...“, nennt als zwei Auffälligkeiten des besprochenen Bildes das zuvor in einigen weiteren Bildelementen erwähnte Kreuz und das „machthabende, geheimnisvolle Gold“, weist auf die „Goldfetzen“ im Bild „Zwischen Traum und Wirklichkeit“ hin und stellt fest: „Gold ist das ganz Andere.

Gold fehlt im Regenbogen – und möglicherweise gibt es darum so viele Mythen, wonach am Ende des Regenbogens eine Goldschale oder Goldtruhe zu finden sein soll...“ Noch eine „Botschaft“ des Laudators: „Ja - es gibt zweifelsfrei unendlich viele Zwischenwelten, zu denen jeder einzelne den persönlichen Zugang findet. Das Kunstwerk lädt dazu ein – erschlossen zu werden ...“.

Die Ausstellung in der Galerie „das auge“ ist noch an den Sonntagen im September von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr zu sehen; an den Sonntagen, 15. und 29. September, können Besucher auch die Künstlerin selbst zwischen 16 und 18 Uhr antreffen. irg

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