Lauda / Königshofen

„Inselmut“ Gleich zweimal zeigt der Chor bei geistlichen Konzerten sein musikalisches Können

Besucher erwartet ein neues Programm

Archivartikel

Oberlauda/Schönfeld.Der Chor „Inselmut“ unter der Leitung von Joschka Nehls freut sich auf die Besucher seiner geistlichen Chorkonzerte „In Saecula Saeculorum“. Am Wochenende 14./15. März wird das neue Programm in den Kirchen von Schönfeld und Oberlauda zu hören sein.

Der Chor singt unter anderem a-cappella-Werke von Schütz, Bach, Mozart, Bruckner, Rheinberger, Gjeilo und Miskinis, dazu vertraute Klänge und erfrischende Kompositionen neuerer Zeit aus dem unerschöpflichen Fundus sakraler Chormusik. Ergänzt wird das Konzert mit Orgelmusik, gespielt in Schönfeld von Rudolf W. Haidu und in Oberlauda von Elisabeth Maruschke.

Seit Juni 2019 probt der Chor „Inselmut“ nun unter neuer Leitung und profitiert bereits von der Chorerfahrung von Joschka Nehls. Gegründet 1994, hat sich der Chor durch regelmäßige Chorwochenenden, kompetente Chorleiter und zahlreiche weltliche sowie geistliche Konzerte stetig weiter entwickelt. So durften die Sänger sich in den vergangenen Jahren bereits dreimal über die Chorprämie freuen, die vom Badischen Chorverband für herrausragende Konzerte verliehen wird.

Joschka Nehls, geboren 1995 in Erlangen, ist ehemaliger Sänger des Windsbacher Knabenchores und aktuell unter anderem Sänger von Sonat Vox. Seit dem Wintersemester 2017 studiert er Dirigieren mit dem Hauptfach Chorleitung bei Professor Jörg Straube an der Hochschule für Musik in Würzburg. Er leitet einige Chöre, singt in verschiedenen Ensembles und erhielt mehrere Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben.

Rudolf W. Haidu begann im Oktober 2011 an der Hochschule für Musik Würzburg katholische und evangelische Kirchenmusik bei Professor Dr. Christoph Bossert zu studieren. 2015 erlangte er dort den akademischen Grad des Bachelor Kirchenmusik, 2018 den Master. Im Rahmen internationaler Meisterkurse lernte er bei Professor Christophe Mantoux (Frankreich), Professor Andrés Cea Galán (Spanien), Professor László Fassang (Ungarn) sowie Professor Luigi Ferdinando Tagliavini (Italien) und Komponisten wie KMD Gunther M. Göttsche (Israel). Im November 2018 legte Rudolf W. Haidu ebenfalls das erste Staatsexamen für Gymnasiallehramt ab und promoviert derzeit am Lehrstuhl für Musikpädagogik an der HfM Würzburg bei Professor Dr. Gerhard Sammer.

Elisabeth Maruschke hat von 2013 bis 2018 Kirchenmusik an der Hochschule für Musik in Weimar studiert und mit dem A-Examen abgeschlossen. Seit 2018 befindet sie sich im Masterstudium Dirigieren, Schwerpunkt Chorleitung, bei Professor Jörg Straube. Seit ihrer Kindheit spielt sie Klavier und Orgel und übernahm bereits Organistendienste. Neben ihrem Studium leitete sie Projektchöre und arbeitete beim Domchor und dem Kinder-und Jugenchor in Erfurter Dom mit. In Würzburg ist sie ebenso als Organistin tätig, dazu kommen Korrepitation und Hospitation bei Würzburger Chören.

Einlass zu den Konzerten ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erwünscht. Die Termine: Samstag, 14. März, 19.30 Uhr, in der Kirche St. Vitus in Schönfeld; Sonntag, 15. März, 18 Uhr, in der Kirche St. Martin in Oberlauda.

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