Lauda / Königshofen

Gemeinschaftsschule Vierte Eltern-Schüler-Werkstatt

Berufswahl als Lebensentscheidung

Archivartikel

Lauda-Königshofen.Wenn sich an einem Samstag an der Gemeinschaftsschule Lauda das „Who-is-who der regionalen Firmen versammelt“, so Bürgermeister Thomas Maertens in seinem Grußwort, dann ist wieder Eltern-Schüler-Werkstatt.

Bei der Eltern-Schüler-Werkstatt werden verschiedene Firmen an die Schule geholt. Diese stellen Eltern und deren Kindern im Rahmen eines einstündigen Workshops Ausbildungsberufe vor. Im Vordergrund steht dabei stets das eigene Ausprobieren. Die Jugendlichen können mit ihren Eltern richtig Hand anlegen und hämmern, bohren, sägen, frisieren, schrauben, feilen, baggern, Verbände anlegen – und damit ist nur ein Bruchteil der Möglichkeiten genannt, die sich den Lernpartnern der Gemeinschaftsschule an diesem Vormittag boten.

Ziel der Eltern-Schüler-Werkstatt ist es, alle Lernpartner jedes Jahr neu für die Berufswelt zu begeistern, indem sie ganz praktisch ausprobieren können, welche Tätigkeiten zu einem Beruf gehören.

20 Berufsfelder vorgestellt

Damit diese Berufe ihren Interessen entsprechen, durften die Jugendlichen aus 20 Berufsfeldern zwei auswählen.

Zu diesen gehörten: Bankkaufmann, Baugeräteführer, Beton- und Stahlbauer, Fachkraft für Lagerlogistik, Friseur, Gesundheits- und Krankenpflege, Gleisbauer, Holzmechaniker, Industriemechaniker, Kaufmann für Speditions- und Logistikleistungen, Landschaftsgärtner, Maschinen- und Anlagenführer, Maurer, Mechatroniker, Polizeivollzugsbeamter, Straßenbauer, Tiefbaufacharbeiter, Zahnmedizinische Fachangestellte, Zimmerer.

Die Neunt- und Zehntklässler durften außerdem einen Business-Benimm-Knigge besuchen oder Vorstellungsgespräche trainieren.

In der Pause hatten die Jugendlichen zudem die Möglichkeit, mit den Vertretern der Betriebe ins Gespräch zu kommen und so Kontakte bezüglich Praktikums- oder sogar Lehrstellen zu knüpfen. Aber auch der für die Gemeinschaftsschule Lauda-Königshofen zuständige Berufsberater Thomas Pleßing stand als Ansprechpartner zur Verfügung.

Somit ist die Eltern-Schüler-Werkstatt eine tolle Chance herauszufinden, welcher Beruf zu seinen eigenen Talenten passt. „Denn schließlich ist die Berufswahl neben der Wahl des Ehepartners die wichtigste Entscheidung, die man im Leben zu treffen hat“, wie Bürgermeister Maertens schmunzelnd erläutert.

Auch Schulleiterin Natalie Ederer und Konrektor Dr. Rainer Gsell zeigen sich zufrieden, dass es nun schon zum vierten Mal gelungen sei, die Eltern-Schüler-Werkstatt auf die Beine zu stellen.

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