Lauda / Königshofen

Klostervorplatz in Gerlachsheim Bauarbeiten sollen bis Ende November fertig sein / Zugang zur Praxis Dr. Saager hatte für Irritationen gesorgt / Tempobeschränkung?

Befestigter Belag bringt bereits Besserung

Die Bauarbeiten am Klostervorplatz in Gerlachsheim sind in vollem Gange. Für leichte Irritationen hatte zuletzt nur der Zugang zur Arztpraxis Dr. Saager gesorgt, der für Ältere beschwerlich war.

Gerlachsheim. „Der komplette Klostervorplatz wird derzeit neu gestaltet. Als vorbereitende Maßnahme wurden bereits der Asphalt entfernt und ein neues Natursteinpflaster eingesetzt“, teilt Christoph Kraus, Pressesprecher der Stadt Lauda-Königshofen als Bauherr, auf Anfrage der Fränkischen Nachrichten mit.

Für ein stimmiges Gesamtbild sorge ein neu errichteter Brunnen, der schon früher den Vorplatz geprägt habe. Ebenso sei geplant, die Maibaum- und Weihnachtsbaumhülse zu erneuern. Der barocke Pfeilerbildstock „Maria von Steinbach als Trösterin der Betrüben“ vor dem Eingang des ehemaligen Prämonstratenserklosters werde künftig mit einer Beleuchtung erhellt. So avanciere er zum eindrucksvollen Blickfang. Und als weitere Verschönerungsmaßnahme werde die Bepflanzung ausgetauscht, damit sie sich harmonisch in das Areal einfüge.

Kosteneinsparung

Zurzeit werde geprüft, ob eine Tempobeschränkung von 20 oder 30 km/h seitens der Genehmigungsbehörde in diesem Bereich der Würzburger Straße aufgestellt werden dürfe. „Das mit der Maßnahme beauftragte Unternehmen macht alles auf einmal, um Kosten zu sparen und die Bauzeit so gering wie möglich zu halten“, teilt Kraus weiter mit. Die geplante Bauzeit betrage etwa drei Monate, „sie dauert also voraussichtlich bis Ende November an“.

Die Firma Konrad Bau werde im Übrigen den unteren Zugang (zur Schule) wieder herstellen, damit die Schüler nicht über die Straße laufen müssten. Die Parkplätze der Lehrkräfte sowie der dort arbeitenden Personen könnten von hinten angefahren werden. „Die Projektbeteiligten geben ihr Bestes, damit die Bauarbeiten reibungslos ablaufen. Dazu wurde eine fußläufige Anbindung gewährleistet.“

Die Rampe über den Kanalgraben sei lediglich für die Dauer der Grabungsarbeiten genutzt worden. Inzwischen sei sie wieder abgebaut, so dass nun wieder für einen guten Zugang gesorgt sei.

Zuletzt hatte es bei einigen älteren Mitbürgern etwas Irritationen dahingehend gegeben, dass der Zugang zur Rollstuhl- und Rollatorenrampe, die zur Praxis Dr. Saager führt, von der Würzburger Straße aus etwas schwierig zu erreichen war, da der Übergang an etwas unübersichtlichen Stelle erfolgt und dabei zunächst der Bordstein überwunden werden muss, bevor es über eine Schotterstrecke geht – und dort war es für einen fahrbaren Untersatz nicht einfach, voranzukommen.

Schotter befestigt

Dieser Bereich ist inzwischen bereits entschärft worden, da der Schotter befestigt worden ist. Die Besucher der Arztpraxis hoffen nun, dass es auch eine Möglichkeit gibt, den Bordstein etwas abzuflachen.

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