Lauda / Königshofen

Feierstunde Holzkreuz zu Ehren von Julius Eckert eingeweiht / Alphornbläser Oberbalbach sorgten für musikalische Umrahmung

An außergewöhnlichen Bürger erinnern

Archivartikel

Die Gedenkstätte zu Ehren von Julius Eckert hat Reimund Braun geschaffen. Nun wurde sie eingeweiht.

Beckstein. Ein Holzkreuz mit Ruhebank, ein stiller und würdiger Gedenkort zu Ehren des Ehrenbürgers Julius Eckert, gibt Zeugnis über dessen Leben und Wirken für seine Heimatgemeinde Beckstein (wir berichteten). Nach Vollendung dieser Gedenkstätte, unter einem alten Wildbirnenbaum hoch über Beckstein im sogenannten „Offenen Steinbruch“, wurde der Ort in würdiger Form eingeweiht. Ein Plätzchen zum Innehalten sollte es werden, das sich der Becksteiner Reimund Braun ausgedacht und mit Hilfe von Unterstützern geschaffen hat.

Bildstöcke sind Zeugnis der Frömmigkeit und werden oftmals in dankbarer Erinnerung an engagierte Mitbürger aufgestellt, so die Gedanken von Reimund Braun. Ein sogenanntes Marterl in Form eines Bildstocks aus Holz mit einem überdachten Kreuz und einer Christusfigur wird nun an den Becksteiner Ehrenbürger Julius Eckert erinnern und so manchen Besucher anziehen. „Als Dank und Anerkennung seiner Verdienste um die Gemeinde Beckstein , Vereine und Bürger, Ehre seinem Andenken“ steht auf einer kleinen Tafel über dem 1932 geborenen Julius Eckert zu lesen. Dies ist nun das zweite Monument zur Erinnerung, das Reimund innerhalb eines Jahres erstellt hat.

Eine würdige Feier sollte es werden. Zusammen mit Bürgermeister Dr. Lukas Braun, Pfarrer Ralph Walterspacher, Martin Eckert, Sohn des Ehrenbürgers, den freiwilligen Helfern um Reimund Braun, Vertretern der Ortsverwaltung um Philipp Hahn, vielen Bürgern und den bewährten Alphornbläsern aus Oberbalbach gedachte man des Ehrenbürgers auch in Ansprachen. In seiner Begrüßung sprach Reimund Braun von einer Erinnerung an einen außergewöhnlichen Mitbürger ist, der dadurch nicht in Vergessenheit gerät.

Besonderes Kleinod

Ein weiteres Kleinod, ein ganz besonderes Erbe und eine besonderer Schatz bezeichnete Bürgermeister Lukas Braun, was Reimund Braun zu Ehren von Julius Eckert geschaffen habe.

Darin stecke viel Herzblut und Liebe zum Detail in der Gestaltung und Kombination des geschnitzten Christus-Korpus: ein Denkmal mit handwerklichem Können. Dies kenne man unter anderem von Braun vom Laudarer Dampflok-Denkmal. Mit dieser Gedenkstätte sei dem Vollblutunternehmer und Ehrenbürger Julius Eckert als Freund und Förderer der Örtlichkeit sowie der Vereine besonders gedacht. Daher bedankte sich Dr. Lukas Braun im Namen der Stadt Lauda-Königshofen für diese öffentliche Erinnerungsarbeit im Sinne des Ehrenbürgertums.

Gesegnet wurde diese Erinnerungsstätte durch Pfarrer Ralph Walterspacher, für den gläubigen Christen und Spender Reimund Braun eine wichtige Zeremonie. Ein christliches Denkmal im Madonnenländchen, das zur Wanderung einlädt. Auch denke man über eine Einbindung in die Fronleichnamsprosession nach. Es sei eine weitere Anlaufstelle, um innere Einkehr zu halten im Gedenken an Christus, der sein Kreuz auf sich nahm und es würdig trug.

Auch Sohn Martin Eckert, Geschäftsführer der Eckert-Erdbau und Industrieabbruch GmbH, fand überaus lobende Worte für Reimund Braun, der seinem Vater ein unvergessenes Denkmal an einem so schönen Ort geschaffen hat.

Der Macher und Förderer Reimund Braun war selbst überwältigt ob der großen Resonanz seiner gelungenen Gedenkstätte und bedankte sich bei allen Helfern, bei Kommune und Kirche für ihre Unterstützung in jeglicher Form. Besonders auch bei den Alphornbläsern, die angepasst der außergewöhnlichen Feierstunde, ihre Jagdhörner bis weit hörbar ins Tal erklingen ließen.

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