Lauda / Königshofen

Historisches Heimat- und Kulturverein bringt Kalender zu Alt-Lauda heraus / Nur alle zwei Jahre erhältlich

Alte Ansichten in Erinnerung rufen

Archivartikel

Der Heimat- und Kulturverein hat für 2020 erneut einen historischen Kalender zu Alt-Lauda herausgebracht.

Lauda. Was sich gleich zum Auftakt als gut und begehrt erwies, kommt natürlich – und somit berechtigterweise – wieder: Nachdem der rührige Heimat- und Kulturverein (HKV) vor zwei Jahren erstmals einen bald ausverkauften historischen Kalender zu Alt-Lauda herausbrachte, liegt inzwischen zu 2020 die zweite Auflage mit den entsprechenden Bildern unter dem Titel „Historic“ vor.

„Wir beabsichtigen, in diesem Zwei-Jahres-Rhythmus weiterhin monatlich wechselnd reizvolle nostalgische Blicke vorwiegend auf Ansichten der ehemaligen Eisenbahnerstadt zu ermöglichen“, hieß es dazu von Seiten der Verantwortlichen, die ihre Meinung dahingehend äußerten, dass dieses „Schmuckstück“ sicherlich einen besonderen Platz in den heimischen Räumlichkeiten verdiene.

„Dieser Kalender eignet sich nicht nur für den eigenen Gebrauch, sondern bietet sich auch als Geschenk an – beispielsweise zum Weihnachtsfest“, führte dazu der HKV-Vorsitzende Werner Hellinger aus, der auf die meist an „alte Zeiten“ erinnernden Aufnahmen des Fotohauses Besserer abhob, mit dem das Archiv sichtenden Günter Besserer.

Ergänzt durch teilweise private Beiträge erhalte man den Jahresbegleiter in den Größen DIN A4 oder DIN A3 jeweils im Querformat, so die Aussage, um gleichzeitig etliche Vorstandsmitglieder für das Verfassen erläuternder Texte zu würdigen.

„Lauda Historic 2020“ vermittelt dabei zu den vor der Türe stehenden einzelnen Monaten die unterschiedlichsten Eindrücke, beginnend mit der verschneiten Bahnhofstraße und dem ehemaligen „Boach“-Brückle an der Oberlaudaer Straße im Januar über das einstige Lebensmittelgeschäft Single/Weckerle am Marktplatz (Februar), ältere Gebäude und vormalige Bauernhäuser in der Bachgasse (März) bis hin zum früheren Rathaus an der Ecke Pfarrstraße (April).

Während im Mai dann die Stadtkirche St. Jakobus und die Marienkirche nebst jeweiliger Umgebung dominieren, weitet sich im Juni der Vorplatz am Bahnhof um 1930, um daraufhin in das Strandbad an der Tauber (Juli) und das historische Areal rund um die Mariensäule (August) überzuleiten.

Der September hält danach den Zustand vor der Sanierung des oberen Teiles der Wallgrabenstraße bereit, abgelöst durch das Geburtshaus von Staatspräsident Dr. Josef Schmitt (Oktober) und die ehemalige Gärtnerei in der Luisenstraße mit dem Städtischen Krankenhaus und der evangelischen Friedenskirche (November).

Endgültig schließt das von 1978 stammende Dampflok-Denkmal mit dem Dezember-Blatt das Jahr 2020 ab. bix

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