Lauda / Königshofen

Nachruf Schwester Aranda Schmitt aus Königshofen starb mit 92 Jahren

68 Jahre in klösterlicher Gemeinschaft gelebt

Archivartikel

KÖNIGSHOFEN.Sie lebte seit über 68 Jahren im Kloster und feierte 2015 ihre Diamantene Profess. Nun ist Schwester Aranda im Alter von 92 Jahren gestorben. Vielen älteren Königshöfern ist die Jubilarin noch bekannt, da sie in der Messestadt geboren wurde und nach dem Zweiten Weltkrieg in vielen Gruppenstunden zur Gitarre griff und mit ihnen gemeinsam gesungen hatte.

Paula Schmitt, wie sie mit bürgerlichem Namen hieß, wurde 1927 als zehntes Kind des Schreinermeisters August Schmitt und seiner Frau Josefine geboren. Am 3. Oktober 1950 trat sie dann in das klösterliche Leben der Schwestern des Erlösers(Würzburg) ein.

Da das im Krieg zerstörte Mutterhaus jedoch noch nicht wieder aufgebaut war, lebte sie zunächst im Kloster in Bad Kissingen. In Würzburg absolvierte Schwester Aranda Schmitt eine Ausbildung bei einem Bäckermeister. Über verschiedene Stationen in Sülsfeld, Aschaffenburg und Bad Kissingen wechselte die Jubilarin dann 1981 ins Kloster Heidenfeld bei Schweinfurt. Dort war die Königshöferin verantwortlich für alles aus dem Bäcke-reibereich und verwöhnte über Jahrzehnte hinweg ihre teils bis zu 180 Mitschwestern mit frischen Brötchen, Broten und Kuchen.

Aufgrund ihrer angeschlagenen Gesundheit musste sie in den letzten Jahren auf der Pflegestation des Klosters von ihren Mit-schwestern sowie weltlichen Pflegerinnen versorgt werden.

Der Rosenkranz für Schwester Aranda ist am Mittwoch, 6. November, um 13 Uhr im Kloster Heidenfeld, im Anschluss ist Seelenamt und Beerdigung.

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