Landwirtschaft und Natur

Ceres Award Markelsheimer Conny Lehr zum dritten Mal im Finale

Winziger Punkt fehlte zum Sieg

Archivartikel

Aller guten Dinge waren für Conny Lehr drei – auch wenn es beim Ceres Award in Berlin, bei der Wahl zum „Landwirt des Jahres“ um Haaresbreite nicht ganz auf das oberste Siegespodest gereicht hat. In der Rubrik „Unternehmerin des Jahres“ verpasste die Markelsheimerin um die Winzigkeit eines Punktes den Sieg.

Preisverleihung im „Cosmos“

Die Preisverleihungen fand wieder im „Cosmos“ in der Bundeshauptstadt Berlin statt – mit rotem Teppich und im festlichen Rahmen. Der Abend ist vergleichbar mit der Wahl zur deutschen Weinkönigin – nur noch weiter verbreitet. Denn der Ceres Award zeichnet Landwirte aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Südtirol und Luxemburg aus.

Sehr erfolgreich

Die beiden zwei andere Finalisten in der Kategorie „Unternehmerin des Jahres“ sind auf ihrem Gebiet ebenso seit Jahren erfolgreich und innovativ aktiv. Somit war mit einem engen Rennen zu rechnen – und so sollte es auch kommen.

Drei tolle Frauen, drei tolle Betriebe – da hatte es die Jury wahrlich nicht leicht. Mit der Siegerin Linda Kelly, ebenfalls eine Baden-Württembergerin, verbindet Conny Lehr, dass beide bereits „Vorbild-Unternehmerin“ sind.

Knapper Ausgang

„Ein Punkt hat am Ende zum Sieg gefehlt, das ist bitter, wieder so nah dran gewesen zu sein. Aber dass ich es dieses Jahr zum dritten Mal ins Finale geschafft habe und nominiert wurde, macht mich besonders stolz“, bilanziert Conny Lehr im Nachgang gegenüber den Fränkkischen Nachrichten.

Nicht zu toppen

„Auch wenn ich den Preis gerne nach Markelsheim geholt hätte, den tollsten Preis, eine unschlagbar klasse Familie, habe ich schon – und der ist nicht zu toppen.“ Sie werde weiterhin für die Landwirtschaft all ihr Herzblut geben und sich dafür stark machen. / ktm