Landwirtschaft und Natur

In Baden-Württemberg

Rinderbestand nahezu unverändert

Archivartikel

Nach einer aktuellen Auswertung des Herkunfts- und Informationssystem Tier (HIT) wurden Anfang Mai in Baden-Württemberg 938 488 Rinder von den Landwirten des Landes gehalten.

Gegenüber der vergleichbaren Erhebung des Vorjahres ist dies nach Feststellung des Statistischen Landesamts ein leichter Rückgang um rund 9300 Rinder oder ein Prozent. Die Rinderhaltungen gingen im gleichen Zeitraum um 1,4 Prozent auf 15 092 zurück.

Der leichte Bestandsrückgang ist im Wesentlichen auf die Milchkühe und auf die Kälber (bis acht Monate) zurückzuführen. Insgesamt wurden am Stichtag 325 288 Milchkühe gehalten, der Bestand hat damit im Vergleich zur letztjährigen Auswertung im Mai um 5860 Tiere abgenommen (minus 1,8? Prozent). Auffällig ist, dass die Anzahl der Milchkuhstallungen binnen eines Jahres vergleichsweise deutlich um 5,3 Prozent auf 6138 zurückging. Die Zahl der Kälber bezifferte sich auf 179 063 und nahm damit ebenfalls ab (minus 2,4 Prozent).

Bei den männlichen Rindern (ab einem Jahr) sind Zunahmen zu verzeichnen. Die Zahl der Tiere beziffert sich in Summe auf 74 341 und hat gegenüber Mai 2019 um knapp 1 500 Rinder zugenommen (plus zwei Prozent).