Landwirtschaft und Natur

Sie kann ihre Wurzeln nicht verleugnen Die Knolle geht kulinarisch gerne auf Reisen

Mit der Kartoffel rund um den Globus

Archivartikel

Ist die Knolle zwar im wahrsten Sinne geerdet und fest mit heimischem Boden verbunden, geht sie in kulinarischer Hinsicht durchaus gerne auf Reisen. Ohne ihre bayerischen Wurzeln zu leugnen, spielt sie gekonnt die Hauptrolle in der russischen Okroschka oder gibt sich englisch neben dem in Großbritannien typischen Cheddar.

Wenn es derzeit schon nicht möglich ist, in die Welt zu schweifen, wird die Welt eben auf die Teller geholt. Dabei zeigt sich die bayerische Kartoffel als hervorragender Gastgeber. Ob als Hauptzutat in der in Russland geliebten Sommersuppe Okroschka, zu Nestern geformt und mit Cheddar überbacken oder in Form der spanischen Tortilla – die heimische Knolle kennt keine Grenzen und macht auf internationalem Parkett eine gute Figur.

Sogar vor Süßspeisen macht sie nicht Halt, wenn sie den Teig der aus USA bekannten Brownies noch saftiger macht. Nach allerlei kulinarischen Ausflügen in andere Länder schmecken bayerische Klassiker wie Biersuppe und Reiberdatschi dann noch mehr nach Heimat.

Sämtliche Rezepte finden sich als unterhaltsame, kurze Kochsendungen auf dem YouTube-Kanal der bayerischen Kartoffel.

„Cook doch mal Kartoffel!“ lauten Titel und Credo, unter dem RTL-Moderator Maurice Gajda im Namen der Knolle mal mehr, mal weniger prominente, immer aber spannende Gäste ins Kochstudio aufruft.

Die Gesellschaft wurde im Juni 2013 als Organisations-Plattform gegründet, um den in Bayern gewachsenen, abgepackten oder verarbeiteten Erdapfel auf dem Speiseplan und somit auch als landwirtschaftliches Produkt zu erhalten. In dieser Eigeninitiative sind zu gleichen Anteilen die bayerischen Kartoffelanbauer und die bayerischen Kartoffelvermarkter vertreten.

Einen Beitrag dazu leistet im Übrigen auch der Bayerische Bauernverband, der die nötige Infrastruktur in Form von Personal und Büro bereitstellt.