Külsheim

Seelsorgeeinheit Külsheim-Bronnbach Beim Neujahrsempfang auf vergangene Monate zurückgeblickt / Organist Otto Spengler verabschiedet

Viele Bürger engagieren sich in den Pfarrgemeinden

Archivartikel

Külsheim.Große Resonanz fand der Neujahrsempfang der Seelsorgeeinheit Külsheim-Bronnbach im Begegnungssaal im Kindergarten St. Elisabeth in Külsheim. Dabei wurde Organist Otto Spengler nach 40 Dienstjahren verabschiedet.

Wie es im Bericht der Verantwortlichen heißt, leitete Pfarrgemeinderatsvorsitzender Georg Stang seine Ansprache ein mit der Aufforderung: „Wer Zeit hat zu jammern, hat auch Zeit etwas dagegen zu tun.“ Anpacken, sich einbringen und Mithelfen seien für die Zukunft der Seelsorgeeinheit wichtig.

Stang würdigte alle, die sich für die Seelsorgeeinheit engagieren. Besonders würdigte er den Pfarrgemeinderat. Dieser habe sich unter anderem mit der Gebäudekonzeption beschäftigt, die einen großen Kraftakt darstelle. Es müsse entschieden werden, wie die Gebäude weitergenutzt werden können und wie das zu finanzieren ist.

Zur Renovierung der Kapelle am Roten Rain erklärte der Redner, dass die Pfarrgemeinde St. Martin Külsheim dank freiwilliger Helfer schon einen großen Eigenanteil erbringen konnte. Die Fenster sind erneuert, die Drainage an der Außenseite eingebaut. Nun könne ein Gerüst für die Arbeiten an den Wänden und dem Dach gestellt werden. „Letztlich sind wir ohne die vielen freiwilligen Helfer nicht in der Lage die vielen Herausforderungen erfolgreich meistern zu können“, stellte Stang angesichts der Unterstützung etwa bei der Pflege der Außenanlagen, beim Reinigen der Kirche oder beim Ausbessern von defekten Fugen der Außentreppen der Kirche fest.

Lebendige Kirche

Erfreut blickte er auch auf die verschiedenen Gottesdienste, Wallfahrten, Firmung und geselligen Veranstaltungen in den Gemeinden sowie auf die gelungene Theateraufführung zurück. All diese Veranstaltungen. Es seien genau diese Momente, welche die lebendige Gemeinde kennzeichnen.

An finanzielle Grenzen gestoßen sei man bei der Renovierung der Kirchenheizungen in Reicholzheim und in Külsheim. Allein die Anlage in der Brunnenstadt kostete über 70 000 Euro. Deshalb, so Stang, sei man dankbar für Spenden für die Külsheimer Kirchenheizung von über 9450 Euro. Die Theatergruppe spendete 5200 Euro. Stellvertretend für diese dankte er Erika Grimm, die mit großem Engagement zum Gelingen der Aufführung beigetragen habe.

Zum Abschluss seiner Rede würdigte Stang die gute ökumenische Zusammenarbeit sowie die das gute Miteinander der Kirche mit der Stadt Külsheim, Bürgermeister Thomas Schreglmann, den Gemeinderäten und der Stadtverwaltung. Danach würdigte der Vorsitzende Kathrin Berberich mit einer Urkunde und einem Präsent für ihre 20-jährige Arbeit als Erzieherin im Kindergarten St. Elisabeth Külsheim. Zudem ehrte er Otto Spengler, für seine Organistentätigkeit in der Pfarrgemeinde St. Martin Külsheim, wobei er auch in den Pfarrgemeinden der Seelsorgeeinheit aushalf. Nach 40 Jahren hat er sein Amt als Organist Ende 2018 abgegeben. Als Anerkennung für sein vier Jahrzehnte währendes Engagement überreichte Stang an Otto Spengler einen Präsentkorb.

Pater Joachim Seraphin stellte fest, dass „ein herausforderndes, spannendes und noch nicht in allen Konturen erkennbares Jahr 2019“ vor der Gemeinde liege. Es gelte wieder, mit Krankheit und Gesundheit gut umzugehen. Seinen Dank richtet der Pater an alle, die in allen Pfarrgemeinden der Seelsorgeeinheit am Aufbau des Reichs Gottes mitgewirkt haben. Ebenso würdigte er die evangelische Kirchengemeinde mit Pfarrerin Dinse, F. Krombach und F. Wiesemann sowie die Stadt Külsheim für die vertrauensvolle und aufbauende Zusammenarbeit.

Egon Kirschner verlas einen Brief von Alexandra Herrmann, die die Krippenausstellung beim Külsheimer Weihnachtsmarkt organisiert hatte und die sich daraus ergebende Spende von 250 Euro an Pater Joachim übergab.

Zwischen den Ansprachen sorgten Jürgen Ballweg (Klarinette) und Ralf Müller (Piano) von der „Cool Town Jazz Band“ für die musikalische Unterhaltung. Bürgermeister Thomas Schreglmann betonte die gute Zusammenarbeit der Stadt mit den Kirchengemeinden und Erzieherinnen in den Kindergärten. Durch den guten Konjunkturverlauf konnte die Kommune viele Investitionen tätigen.