Külsheim

Seelsorgeeinheit Külsheim-Bronnbach Neujahrsempfang bildete Rahmen für die Ehrung langjähriger Mitarbeiter

Veränderungen bieten Chance für Neues

Auf große Resonanz stieß der Neujahrsempfang der Seelsorgeeinheit Külsheim-Bronnbach im Saal von St. Elisabeth in Külsheim.

Külsheim. Gekommen waren Vertreter aller Pfarrgemeinden der römisch-katholischen Kirchengemeinde: Pfarrgemeinderatsvorsitzender Georg Stang rief alle dazu auf, sich einzubringen und die Zukunft der Seelsorgeeinheit mitzugestalten.

Dank sprach Stang allen in aus, die sich für die Gemeinde engagieren. Besonders würdigte er die Pfarrgemeinderäte für deren Einsatz unter anderem beim Erstellen der Gebäudekonzeption sowie das Seelsorgeteam um Pater Joachim Seraphin.

Beim Stichwort „Pastoral 2030“ meinte der Redner, es werden mutige Entscheidungen zu treffen sein, Gewohntes müsse eventuell aufgegeben werden. Gleichzeitig gebe es Chancen, Neues aufzubauen.

Kirche ein Gesicht geben

Weiter rief der Vorsitzende die Besucher dazu auf, für die Pfarrgemeinderatswahlen in den Seelsorgeeinheiten der Erzdiözese Freiburg am 22. März geeignete Kandidaten zu suchen oder sich gar selbst als Pfarrgemeinderat oder im Gemeindeteam zu engagieren. Stang: „Der Pfarrgemeinderat gibt der Kirche ein Gesicht.“

Ferner berichtete er von der erfolgten Renovierung der Kapelle am Roten Rain mit Unterstützung zahlreicher Helfer. Hierbei verwies der Redner auf die unentgeltliche Bauausführung und Planung durch Jürgen Wolpert und die ehrenamtlichen Tätigkeiten von Paul Berberich an der Fassade und im Innenbereich der Kapelle.

Mit Blick auf die Kindergärten meinte der Vorsitzende, dass es sich bald zeigen werde, wie es mit der Kindergarten St. Elisabeth Külsheim weitergehen wird. Abschließend würdigte Stang die gute ökumenische Zusammenarbeit im Bereich der Seelsorgeeinheit sowie das gute Miteinander der Kirche mit der Stadt Külsheim, Bürgermeister Thomas Schreglmann, den Gemeinderäten und der Stadtverwaltung.

Es folgte die Ehrung verdienter langjähriger Erzieherinnen, Reinigungskräfte und Mesner. Georg Stang und Pater Joachim Seraphin zeichneten Luzia Schüßler für 40 Jahre Mesnerdienst in Steinbach aus. Zudem ehrten sie die Erzieherinnen Regina Beuchert (25 Jahre), Julia Steffan (20 Jahre) und Stefanie Dürr (zehn Jahre), die im Külsheimer Kindergarten arbeiten, sowie Katharina Birgs-Jaworski, die seit 20 Jahren im Reicholzheimer Kindergarten tätig ist. Nachgereicht wird die Dankesurkunde für Dorothea Allezhäusser, die seit zehn Jahren als Reinigungskraft im Kindergarten Dörlesberg arbeitet. Stang und der Pfarrer dankten den Geehrten für ihre langjährige Treue, ihr außerordentliches Engagement und ihre Arbeit.

Pater Joachim Seraphin begann seine Ansprache mit den Worten: „Gute Wünsche und ein Händedruck sind mehr wert als viele Worte.“ Auch im neuen Jahr gelte es wieder, mit Krankheit und Gesundheit gut umzugehen. Seine Dankesworte richtet der Pater an alle, die in allen Pfarrgemeinden der Seelsorgeeinheit am Aufbau des Reiches Gottes mitgewirkt haben. Weiter würdigte er die evangelische Kirchengemeinde mit Pfarrerin Dinse, F. Krombach und F. Wiesemann an der Spitze sowie die Stadt Külsheim mit Bürgermeister Schreglmann für die vertrauensvolle und aufbauende Zusammenarbeit. Nungelte es, mit Mut und Zuversicht auch auf neuen Wegen in die Zukunft zu schauen. Gott sei ein steter Mitstreiter. Darauf könne man bauen.

Auch Bürgermeister Thomas Schreglmann sprach von einer guten Zusammenarbeit der Stadt Külsheim mit den Kirchengemeinden und Erzieherinnen in den jeweiligen Kindergärten. Durch den guten Konjunkturverlauf konnte die Kommune viele Investitionen in der Kernstadt und den Stadtteilen tätigen. Erstmals seit über 20 Jahren gab es in der Gesamtstadt mehr Geburten als Sterbefälle. Der Bürgermeister sprach deshalb von einer „Land-Lust“ welche die „Land-Flucht“ hoffentlich längerfristig ablösen könne. Schreglmann: „Es gibt wieder mehr junge Menschen, welche Heim und Garten auf dem Land bevorzugen.“

Musikalisch umrahmt wurde der Empfang der Seelsorgeeinheit durch Familie Wolpert und Michael Schmitt aus Külsheim. sekb