Külsheim

„Was 1969 über Külsheim in der Zeitung stand“ Hans-Peter Wagner erinnerte in seinem Vortrag an damals interessante Begebenheiten

Unterhaltsame Zeitreise führt 50 Jahre zurück

Külsheim.Mit einem Vortrag zum Thema „Was 1969 über Külsheim in der Zeitung stand“ begann die Wintervortragsreihe 2019/2020 der Stadt Külsheim am Donnerstagabend im Alten Rathaus. Hans-Peter Wagner nahm die Zuhörer mit auf eine unterhaltsame Zeitreise fünf Jahrzehnte in die Vergangenheit zurück.

Nach dem musikalischen Auftakt mit den vor 50 Jahren beliebtesten Hits begrüßte Roswitha Bausback namens der Stadt Külsheim die Besucher. Der Referent kennzeichnete den Vortrag als Fortsetzung der Reihe „Külsheimer Geschichte – Külsheimer Geschichten“ und als Beitrag der kleinen Serie „Als Oma und Opa noch ganz jung waren“.

Der Hauptteil der „Schätze“, die dann gezeigt wurden, waren Zeitungsartikel von 1969. Hinzu kamen Überschriften von Titelseiten von Ausgaben der Fränkischen Nachrichten, die im Archiv in Bronnbach aufbewahrt werden, Bilder von 1969 aus dem „Fundus Fritz Krug“ sowie Fotografien aus Zeitschriften im Besitz des Referenten.

Die Geschehnisse 1969 wurden chronologisch beleuchtet, was eine interessierte Themenvielfalt ergab. So folgte ein Klassentreffen des Jahrgangs 1928/29 auf eine Meisterschaft im Tischtennis, der Bericht über einen Faschingsball den Ergebnissen der Wahlen zum Pfarrgemeinderat. Man hörte sportliche Erfolge ebenso wie jene der Jugendmusikschule, über die Partnerschaft mit Moret und Aktivitäten rund um die Garnison, über die Einweihung der neuen Grund- und Hauptschule und den Bau der Umgehungsstraße. Schmunzeln erzeugten Beiträge wie über den Aufbruch eines Zigarettenautomaten oder die Geschichte darüber, wie wegen einer bei einem Manöver abgeschlossenen Wette eine lebendige Sau in die Kaserne geschmuggelt wurde.

Wagners und der Zuhörer Augenmerk halt oft den genannten Namen und den im Vergleich zur heutigen Zeit wenigen Bildern in der Zeitung. So mancher Mitbürger wurde erkannt. Mit dem Wissen um die Geschichte der Brunnenstadt aus späteren Jahren war zu erkennen, dass nicht jedes Vorhaben so wie zuerst geplant umgesetzt worden ist.

Die Zuhörer ergänzten den Vortrag mit ihrem Wissen zu den Geschehnissen vor fünf Jahrzehnten. So entwickelte sich etwa zwei Stunden lang ein reger Austausch.