Külsheim

Nahwärmenetz Anschluss städtischer Gebäude beschlossen

Stadt rechnet mit Einsparungen

Külsheim.Momentan entsteht in Külsheims kleinstem Stadtteil Steinfurt ein Nahwärmenetz. Der Gemeinderat entschied sich am Montag einstimmig für den Anschluss zweier städtischer Gebäude in der Ortschaft an das Netz.

Wie Stadtkämmerin Elke Geiger-Schmitt erläuterte, habe die r Bioenergie Erbacher GmbH in Steinfurt 17 Anschlussteilnehmer gewinnen können. Die Konditionen für den Anschluss seien sehr attraktiv. Die Stadt Külsheim könne vor Ort das Gemeindezentrum und Feuerwehrhaus an das Netz anschließen.

Nach Aussage der Stadtkämmerin ist die Heizung im Gemeindezentrum über 30 Jahre alt. Sie könne jederzeit kaputt gehen, so geiger-Schmitt. Eine neue Heizung würde etwa 20 000 Euro kosten.

Die Kämmerin listete jährliche Kosten und das Angebot der „Bioenergie Erbacher GmbH“ auf. Nach ihren Berechnungen kann die Kommune einmalig bei der Erstinvestition rund 4000 Euro sowie jährlich etwa 1600 Euro einsparen – und zwar 14 Jahre lang. Das lohne sich offensichtlich, meinte die Rednerin.

Weiter ging sie auf das Steinfurter Feuerwehrgerätehaus ein. Dessen Heizung wurde vor etwa elf Jahren eingebaut. Somit sei nicht damit zu rechnen, dass diese ersetzt werden müsse. Berechnungen zeigten jedoch, dass bei einem Anschluss an das Nahwärmenetz eine jährliche Einsparung von 1450 Euro zu erzielen sei. Die Investitionen amortisierten sich in knapp acht Jahren.

Auf entsprechende Nachfrage aus dem Gremium sagte Bürgermeister Thomas Schreglmann, das Teuerste an einer möglichen Umstellung auf Nahwärme sei der Rückbau der bisherigen Installationen.

Der Baubeginn des Nahwärmenetzes ist noch im Juni geplant. Das Netz soll bis zum Beginn der Heizsaison fertig sein. hpw