Külsheim

Pater-Alois-Grimm-Schule Freude über den neuen, zusätzlichen Technikraum ist bei allen Beteiligten groß

Hier machen Lernen und Lehren Spaß

Die Pater-Alois-Grimm-Schule hat einen neuen Technikraum. Dadurch werden die Angebote in den Wahlpflicht- und den Profilfachbereichen einer Gemeinschaftsschule gerecht.

Külsheim. Bei der Sanierung und Erweiterung der Pater-Alois-Grimm-Schule Külsheim wurde im Block C ein zusätzlicher Technikraum zunächst sehr einfach eingerichtet. Denn es sollte erst das Großprojekt insgesamt fertiggestellt und abgerechnet sein. Somit war übergangsweise nur ein eingeschränkter Werkunterricht möglich.

Bei einer Begehung mit dem Gemeinderat hatte die Schulleitung dargestellt, dass eine vollwertige Technikraumausstattung dringend benötigt werde. Schulleitung und Fachlehrer befürworteten ein System, das durch Funktionalität und Qualität überzeugte. Die Räte genehmigten im Juli die Anschaffung für knapp 46 000 Euro.

Moderne Ausstattung

Nun stehen in dem neuen Technikraum den Schülern höhenverstellbare Stühle und Werktische, eine Werkbank, Laubsägemaschine sowie Tischbohr- und Scheibenschleifmaschinen zur Verfügung. Zur Ausstattung gehören zudem Industriestaubsauger, ein Elektroinstallationskanal mit Komplettausstattung und Not-Aus sowie Hängeversorgungsampeln. Lagerschränke und ein Teil der Werkzeuge werden nach und nach aus dem Jahresbudget der Schule beschafft.

Rektor Udo Müller freute sich über die Unterstützung der Stadt in ihrer Funktion als Schulträger. Man sei glücklich, den Bedarf im Technikbereich nun auch räumlich abdecken zu können. Wo bisher improvisiert werden musste, entsprächen die Angebote in den Wahlpflicht- und in den Profilfachbereichen nun den Anforderungen an eine Gemeinschaftsschule. Alle Lerngruppen könnten fachlich bedient werden, die Praxis stehe im Vordergrund. „Wir brauchen die Räumlichkeiten für Jahre“, unterstrich Müller.

Auch Yannik Schmitt, Hendrik Baußewein und Dominik Böhrer, allesamt Lernpartner aus der neunten Klassenstufe, loben die neuen und insgesamt besseren Arbeitsbedingungen. Sie freuen sich über die neuen Tische und den sauberen Boden ebenso wie über die komfortablen Werkbänke und die vielen neuen Werkzeuge. Denn mit denen könne besser gearbeitet werden als mit gebrauchtem Werkzeug. Anerkennend stellen sie fest: „Alles funktioniert.“

Ralf Fiederling, Fachlehrer Technik, und Fachleiter Dieter Breitweg bestätigen die Feststellungen der Schüler. In allen technischen Bereichen, wie etwa beim Bearbeiten von Holz und Metall oder bei der Elektronik, könne mit der modernen Ausstattung gut gearbeitet werden. Durch die höhenverstellbaren Tische sei der Technikraum auch für Grundschüler geeignet.

Wie die Pädagogen betonen, gebe es eine „vernünftige“ Stromversorgung auch im Niedervoltbereich, moderne Ausstattung bei den digitalen Medien und schulintern einen neuen Lagerraum. So könne man den Bildungsplan sehr gut umsetzen. Der Technikraum sei auch aufgrund der Anzahl der Fachgruppen in den Bereichen „Naturwissenschaft und Technik“ sowie „Technik“ erforderlich gewesen, so Fiederling und Breitweg abschließend.