Külsheim

Bikepark des FC Hundheim-Steinbach Mit Fördermitteln aus dem „Leader“-Programm erbaute Anlage offiziell eröffnet

Dickes Lob für alle am Projekt Beteiligten

Hundheim/Steinbach.Der Bikepark auf dem Sportgelände des FC Hundheim-Steinbach wurde am Freitag eröffnet. Dabei zeigten vier Sportler, wie schwungvoll diese Anlage genutzt werden kann.

Der Spatenstich für das hügelige und sportiv vielfältig nutzbare Gelände ist erst vor wenigen Wochen erfolgt. Nun freuen sich alle Beteiligten, dass der Bikepark schon genutzt werden kann. Hubert Dick, Vorsitzender Öffentlichkeitsarbeit beim FC Hundheim-Steinbach, erklärte bei der Eröffnung strahlend, dies sei ein „wunderschönes Werk“.

Auch Bernd Dietrich, für den FC Mitinitiator des Bikeparks, meinte: „Das ist eine Riesensache.“ Die Stadt Külsheim habe das Ganze unterstützt, betonte er. Und ohne das „Leader“-Programm hätte es nicht realisiert werden können. Man sei sich einig, dies sei ein „Leuchtturmprojekt“ in der Region sei. Man habe bereits Besucher aus Mannheim, Aschaffenburg und Miltenberg „gesichtet“.

Jugendliche hatten Idee

Wie Dietrich erklärte kam die Idee für einen Bikepark auf dem Vereinsgelände von den zwischen 14 und 19 Jahre alten begeisterten Mountainbikern Bendix Richter, Collin und Tom Donaubauer sowie Nils und Tim Dietrich, allesamt aus Steinbach und Hundheim. Hubert Dick und Heiko Barta (vielfältig beim FC aktiv) brachten den Gedanken einer möglichen „Leader“-Förderung ins Spiel. Nach der Vorstellung habe das Projekt bei den Verantwortlichen große Zustimmung gefunden. Auch der Gemeinderat der Stadt Külsheim sei zu 100 Prozent dahintergestanden. Nachdem der Bikepark verwirklicht sei, wolle man überlegen, ob Kooperationen – etwa mit der Külsheimer Pater-Alois-Grimm-Schule – eingegangen werden können.

Robin Specht von der RadQuartier GmbH aus Oberfranken, welche die Anlage gebaut hat, freute sich, dass das Projekt geklappt habe. Er zollte allen Beteiligten Respekt für das Erreichte und bezeichnete die regionale Zusammenarbeit als „cool“. Specht war sich sicher: „Ihr werdet großen Zulauf bekommen“, und ergänzte schmunzelnd, sich auch auf ein entsprechendes Fest zu freuen, sobald ein solches irgendwann einmal stattfinden könne.

„Leuchtturmprojekt“

Külsheims Bürgermeister Thomas Schreglmann gratulierte dem FC Hundheim-Steinbach zu diesem „Leuchtturmprojekt“. Es sei ungewöhnlich, dass ein solch kleiner Verein ein Projekt solcher Größe stemme.

So etwa bekomme man zusammen mit dem Gemeinderat immer hin, meinte Schreglmann. „Ihr dürft echt stolz sein“, lobte er die Initiatoren, welche die ganze Sache wohl erst mit Distanz richtig realisieren könnten.

Der Bikepark des FC sei ein Projekt für die ganze Region, unterstrich Schreglmann. Er werde sicher hervorragend angenommen. Mit Blick auf die Zukunft meinte er, man bräuchte als Ergänzung zu dem Pump-Park und der Dirt-Line hier ein Angebot für Mountainbiker. Schreglmann: „Wir arbeiten an einer solchen Strecke.“ In Zusammenarbeit von Stadt und „Leader“ sei dies hinzubekommen, meinte er optimistisch.

Alfred Beetz, Vorsitzender der Gebietskulisse „Leader“ Badisch-Franken, sprach von einer tollen Bikepark-Anlage. Es sei gut, wenn es solche Projekte gebe. Diese hätten Strahlkraft nach außen. Dieser Bikepark sei ein herausragendes Beispiel einer herausragenden Initiative. „Leader“ sei genau für solche Projekte da, die aus Fragen wie „Was will der Bürger?“ und „Was macht die Gegend attraktiv?“ entstehen würden. Ein rühriger Antragsteller werde von „Leader“ mit 150 000 Euro gefördert und die Gemeinde sei mit dabei, erklärte Beetz und betonte: „Vereine prägen die Gemeinde.“ Dann übergab er eine Plakette, welche die Unterstützung durch „Leader“ dokumentiert und gut sichtbar im Bereich dieses Bikeparks angebracht werden soll.

Vier der fünf Ideengeber zeigten dann, was auf der Anlage fahrerisch alles Spaß macht und weihten damit den Bikepark auf dem Sportgelände des FC Hundheim-Steinbach dynamisch ein.