Külsheim

Waldkapelle im Schönert Sitzgelegenheiten vor dem Kirchlein laden zum Verweilen ein

Bürger stifteten drei neue Ruhebänke

Külsheim.Die Waldkapelle im Külsheimer Schönert lädt seit über 250 Jahren zum Innehalten und zum Verweilen ein. Drei neue, von Bürgern gestiftete Ruhebänke ergänzen nun das Ensemble.

Wie es in der von Alois Spiesberger verfassten „Chronik der Stadt Külsheim“ von 1895 heißt, wurde die Waldkapelle 1765 erbaut, unweit der früheren Bronnbacher Straße. Die schmucke Kapelle wurde zuletzt 1969 renoviert, 1970 ward gleich daneben ein Glockenturm errichtet und mit einer gestifteten Glocke versehen. Der Orkan Wiebke warf 1990 im „Schönert“ viele Bäume, die Waldkapelle indes blieb wie durch ein Wunder unbeschädigt.

Seit kurzem sind die bisherigen Ruhebänke durch neue ersetzt. Der städtische Bauhof hatte die alten Bänke entfernt und die Fläche geschottert. Külsheims Bürgermeister Thomas Schreglmann sagte bei der offiziellen Übergabe der Bänke an die Stadt am Dienstagnachmittag vor Ort, der „Schönert“ sei ein gerne angenommenes Areal mit einem schönen Bestand im Stadtwald. Dazu gehörten auch die Waldkapelle und der Glockenturm nahebei.

Der Bürgermeister lobte Hubert Geiger, der sich seit Jahrzehnten um den Bereich kümmere, die Fläche sauber und die Kapelle in Schuss halte. Die inzwischen entfernten Bänke, so Schreglmann, seien ein halbes Jahrhundert alt gewesen und entsprechend arg in die Jahre gekommen. Er würdigte Bernhard Wölfelschneider, Alexander Lawo und Meinrad Gehrig, allesamt aus Külsheim, die drei neue schöne Bänke gestiftet hätten. Diese sollten möglichst so lange halten wie deren Vorgänger.

Alexander Lawo hat das Vorhaben praktisch umgesetzt, zuerst eine Fichte nicht weit entfernt von der Waldkapelle selbst gefällt. hpw