Külsheim

Stadt Külsheim Verwaltung erlässt Maßnahmen zum Schutz gegen Corona / Veranstaltungen mit maximal 20 Teilnehmern erlaubt

Alle städtischen Gebäude bleiben zu

Archivartikel

Külsheim.Auch die Stadt Külsheim reagiert auf die Corona-Pandemie. Von der Verwaltung wurden verschiedene Maßnahmen und Bestimmungen zum Umgang mit dem Corona-Virus und zu dessen Eindämmung getroffen, die ab sofort und mindestens bis zum Ende der Osterferien am 19. April gültig sind.

Wie es in der Mitteilung der Rathaus-Verantwortlichen heißt, gebe es „glücklicherweise (. . .) bis jetzt“ (Stand: 16. März, 13 Uhr) noch keinen Infektionsfall in der Stadt. Seitens der Landesregierung Baden-Württemberg werde eine Notstandsverordnung erlassen, die allen Bürgern vieles abverlange und das öffentliche Leben zum Erliegen bringe. Doch „nach Einschätzung aller Experten ist diese Maßnahme allerdings alternativlos, um die Ansteckungskette zu unterbrechen und damit die Verbreitung zu verlangsamen und bestenfalls zu stoppen.“

In einem Aufruf wendet sich Bürgermeister Thomas Schreglmann an die Einwohner. Darin erklärt er was mit Blick auf die Corona-Pandemie „in Külsheim konkret unternommen wird“.

Demnach sind in der Kommune ab sofort alle Veranstaltungen ab 20 Personen verboten, egal ob in geschlossenen Räumen oder draußen. Die Verwaltung empfiehlt darüber hinaus, alle Veranstaltungen abzusagen und die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Dazu zählen nicht nur öffentliche, sondern auch private Veranstaltungen wie Geburtstagsfeiern, Beerdigungen oder Hochzeiten.

Ab sofort sind in Külsheim alle städtischen Gebäude in Külsheim geschlossen. Es gelten folgende Regelungen: Das Rathaus ist für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Bürger sollen Behördengänge auf das unbedingt notwendige Maß reduziert. Termine können unter Anmeldung unter Telefon 09345/6730 oder per E-Mail an rathaus@kuelsheim.de vereinbart werden. Die verantwortlichen weisen darauf hin, dass solche nur bei unaufschiebbaren und sehr wichtigen Vorgängen vergeben werden. Bezahlungen werden nur durch Überweisung angenommen.

Ebenfalls zu sind der Bauhof und die Kläranlage: Bei unbedingt notwendigen Vorgängen ist eine Terminvereinbarung unter Telefon 927882 notwendig.

Sporthallen, Gemeindezentren, Schwimmbad, Bücherei und andere Übungsräume bleiben bis auf weiteres geschlossen. Der Übungsbetrieb ist von allen Nutzern einzustellen.

Kindergärten und Schulen im gesamten Stadtgebiet sind nur mit Notfallbetreuung geöffnet. Über die dazu geltenden Regelungen wurden die Eltern separat informiert, betonen die Verantwortlichen.

Bestattungen müssen weiterhin möglich sein. Beerdigungen können bis auf Weiteres allerdings nur im engsten Familienkreis stattfinden. Eine Trauerfeier mit Beteiligung von Vereinen darf erst nach Überwindung der Krise erfolgen. Die Begehung der Friedhöfe ist nicht eingeschränkt.

Die Abteilungen der Feuerwehr stellen ihre Übungsstunden ein, sie im Notfall einsatzfähig sind.

Vereine, Institutionen und Betriebe fordert die Stadtverwaltung auf, alle Veranstaltungen abzusagen. Soziale Kontakte sollen weitgehend vermieden werden. Sollte aber jemand im nachbarschaftlichen Umfeld Hilfe benötigen, sollte man diesen Unterstützen.