Külsheim

Bürgermeister blickt zurück

2020 war ein „gutes Jahr“

Archivartikel

Külsheim.Die Corona-Pandemie hat auch in Külsheim einiges durcheinandergewirbelt. Vieles, vor allem Einweihungs- oder Jubiläumsfeiern und Feste, musste verschoben oder gar ganz abgesagt werden. Trotzdem ist es den Verantwortlichen gelungen, wichtige Projekte umzusetzen oder zumindest auf den Weg zu bringen. Bei verschiedenen Maßnahmen haben sich auch Bürger stark engagiert. Deshalb möchte Bürgermeister Thomas Schreglmann beim Jahresabschlussgespräch im Rathaus zwar nicht jubilieren. Doch er spricht von einem „guten Jahr 2020“.

Ein gelungenes Beispiel dafür ist der Bikepark des FC Hundheim/Steinbach, der mit Hilfe des „Leader“-Förderprogramms verwirklicht werden konnte. „Er wird angenommen wie verrückt“, ist der Bürgermeister begeistert. Wegen Corona sei die Anlage momentan aber zu.

Ein neues Schmuckstück ist auch der Dorfmittelpunkt in Eiersheim. „Die offizielle Einweihung soll auf jeden Fall nachgeholt werden“, verspricht Schreglmann. Auf der Zielgeraden sei die Gestaltung des Dorfplatzes in Hundheim. Einiges getan hat sich auch bei den Feuerwehren. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug für die Abteilung Külsheim-Stadt wurde bestellt, die Garagenhalle in Uissigheim fertiggestellt.

Für Zufriedenheit sorgen bei der Stadtverwaltung auch Verkäufe verschiedener Flächen und Gebäude im Gewerbepark II (ehemals Kaserne), wie etwa für die neue Straßenmeisterei des Main-Tauber-Kreises. 2021 sollen weitere Verträge abgeschlossen werden, kündigte Hauptamtsleiterin Simone Hickl-Seitz an: „Dann sind alle gewerblich zu nutzenden Hallen weg.“ Somit sei man bei der Nachnutzung auf der Zielgeraden, so Schreglmann. Deshalb gebe es Überlegungen dazu, wie die Business Area Külsheim GmbH (BAK) künftig aufgestellt werden soll. Dabei sei eine Frage, ob die BAK etwa Aufgaben einer Stadtentwicklungs- oder Wirtschaftsförderungsgesellschaft übernehmen könne.

Erste Formen angenommen hat der Aussichtsturm auf dem Uissigheimer Stahlberg. „Wenn das Wetter mitspielt und der Prüfstatiker den Bau abgenommen hat, ist er wohl Mitte/Ende Januar begehbar“, hofft der Rathaus-Chef. Als „echt super“ bezeichnet er das neue Nahwärmenetz in Steinfurt, an das mittlerweile auch das örtliche Gemeindezentrum angeschlossen wurde. su