Kreuzwertheim

Kurtz Joachim Baader seit 40 Jahren dabei / Maschinenbauer stuft Messeauftritte als sehr positiv ein / Branche hat zu kämpfen

Zahlreiche Jubilare für ihre Treue geehrt

Archivartikel

Das Unternehmen Kurtz ehrte bei einer Versammlung zahlreiche Jubilare.

Kreuzwertheim. Neben der Einschätzung zur allgemein durchwachsenen Lage für die Kunststoffindustrie zeigte Kurtz-Geschäftsführer Uwe Rothaug im Rahmen der allmonatlichen Informationsveranstaltung dennoch gute Perspektiven für das Geschäft der Partikelschaumstoff- und Gießereimaschinen auf. Die aktuelle Situation sei negativ, jedoch gebe es positive Zeichen im Auftragseingang, die frühestens in sechs Monaten Wirkung zeigten. Auch die Auftritte auf der Gießereifachmesse Gifa und Kunststoffmesse K 2019 wurden als sehr positiv eingestuft.

Dann ehrte Kurtz-Geschäftsführerin Carolin Kurtz ein ganzes Dutzend Jubilare. Den Anfang machten Alexander Drach, Lagerist, und Sebastian Schwab, Konstrukteur Schaumstoffmaschinen (jeweils zehn Jahre), Elmar Hefter, Projektierer Konstruktion Gießmaschinen, und Dirk Schmidt, Konstrukteur Gießereimaschinen (beide 15 Jahre), bevor Staplerfahrer Nurettin Cimen als Erster die Marke von 20 Jahren Betriebszugehörigkeit erreichte.

Das Vierteljahrhundert komplettierte Thomas Hartung, der im September 1994 als Azubi zum Industriemechaniker bei der Kurtz GmbH gestartet war – 2003/2004 bildete sich der Faulbacher weiter zum geprüften Industriemeister Fachrichtung Metall. Es folgten Weiterbildungen zum Prüfmittelbeauftragten sowie 2014 zum Qualitätsbeauftragten und Auditor .

Auf drei Jahrzehnte im Unternehmen zurückblicken können drei Kurtz-Beschäftigte: Wolfgang Bauer trat im September 1989 als Verkaufsassistent und Sachbearbeiter Vertrieb ein, absolvierte viele erfolgreiche Einsätze im In- und Ausland – seit 2018 sorgt der Dieburger als Mitarbeiter im Auftragsmanagement für die Betreuung der Projekt- und Maschinenaufträge.

Kurt Kämmer wurde ab September 1989 als Mitarbeiter der Stabsstelle Materialwirtschaft eingestellt. Von April 2005 bis 2006 war der Neubrunner als Disponent für Montageaufträge bei der Einführung von SAP als Key-Nutzer aktiv. Seit 2006 trägt Kämmer im Auftragszentrum in Projekten zur Lösungsfindung und Umsetzung bei.

Stefan Ludwig begann im September 1989 als technischer Angestellter in der Konstruktion. Der Karbacher fungierte als Projektleiter im Bereich Vorschäumer und Formteilautomaten. 2014 wechselte er in die Abteilung „Neue Technologien“, wo er Impulse für die kürzlich vorgestellte Radiofrequenttechnologie beisteuerte.

Eine noch längere Betriebszugehörigkeit – 35 Jahre – weisen zwei weitere Kollegen auf: Dieter Popp, heute Softwareentwickler und zuständig für die Programmierung und Inbetriebnahmen von Steuerungen für Formteilautomaten, startete im September 1984 als technischer Sachbearbeiter in der damaligen Abteilung Datentechnik. Ab 2000 war der gebürtige Arnsteiner Mitarbeiter in der Gruppe Elektrokonstruktion und Steuerungsbau Schaumstoffmaschinen. Zum gleichen Zeitpunkt begann Michael Weiss als Maschinenschlosser-Azubi, der anschließend direkt in die Montage von Schaumstoffmaschinen und Baugruppen übernommen wurde.

Ab 2014 war der Faulbacher als Montagelogistiker tätig und leitet seit September die Montage für Schaumstoffmaschinen. In dieser Funktion begleitet Weiss die Maschinenprojekte von der Montage bis zum Versand. Als letzter Jubilar war Joachim Baader an der Reihe, der es auf 40 Jahre bringt: Gestartet war der Bischbrunner im September 1979 als Azubi zum Dreher, anschließend erfolgte die direkte Übernahme nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung. Ab 1985 arbeitete Joachim Baader als CNC-Dreher und war dann am Bearbeitungszentren à la Scharmann (ab 1992) und Reiden (ab 2018) tätig.

Zu guter Letzt verabschiedete Kurtz-Geschäftsführer Uwe Rothaug den langjährigen Mitarbeiter Alexander Graf aus Hardheim. Er war seit Mai 1998 als Sandstrahler dabei und für das Entgraten, Aluminisieren und Sandstrahlen von Komponenten zuständig.

Rothaug sagte zum Schluss: „Auch wenn unsere Branche zuletzt zu kämpfen hatte, besonders der überragende Auftritt auf der K 2019 lässt optimistisch nach vorn blicken. Jetzt ist es an uns, zusammenzuhalten und als ein Team die Aufträge zu holen.“ kurtz