Kreuzwertheim

Netzwerkkonferenz Marktheidenfeld dabei

Von Partnern lernen, Ideen mitnehmen

Archivartikel

Marktheidenfeld.Vertreterinnen und Vertreter aus 200 bayerischen Kommunen, Stadtwerken und Unternehmen versammelten sich in der oberpfälzischen Stadt Amberg. Anlass war die erste bayernweite Netzwerkkonferenz an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden, die vom Netzwerkträger Institut für Energietechnik (IfE) veranstaltet wurde.

Ziel der Energieeffizienz-Netzwerke ist es, den Energieverbrauch durch gegenseitige Unterstützung und stetiges voneinander Lernen zu senken. Die teilnehmenden Partner sind Kommunen, Stadtwerke und Unternehmen mit Förderung des Bundes.

Zum Energieeffizienz-Netzwerk Franken zählen die Mitgliedskommunen Aidhausen, Dittelbrunn, Haibach, Höchstadt, Marktheidenfeld, Sailauf und Waldaschaff mit dem Netzwerkträger Bayernwerk Natur. Die Stadt Marktheidenfeld wirkt seit Mitte 2017 als einzige Stadt aus dem Landkreis Main-Spessart in diesem Energieeffizienz-Netzwerk mit.

Durch den regen Erfahrungs- und Informationsaustausch unter den Mitgliedskommunen haben die Verantwortlichen der Marktheidenfelder Stadtverwaltung bereits zahlreiche Anregungen und Ideen mitnehmen können, betont Erste Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder.

„Aktuell profitieren wir bei den Überlegungen für die Energieversorgung im neuen Wohnbaugebiet Märzfeld von der Mitarbeit im Netzwerk“, erklärt das Stadtoberhaupt. In dem im Stadtteil Altfeld entstehenden Areal werde gerade geprüft, ob der benötigte Strom und die Heizungsenergie über ein zentrales Blockheizkraftwerk gewonnen werden können. Zudem stehe man auch bei der Photovoltaik für den Sozialen Wohnungsbau am Südring, der sogenannten Säule 2, im engen Austausch.

Bei einer Podiumsdiskussion diskutierten Helga Schmidt-Neder, Ingo Schroers vom Bayernwerk, Jürgen Beyer von den Stadtwerken Bayreuth, Michael Ascherl von Ponnath „Die Meistermetzger“ und Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden im Rahmen des Treffens aktuelle Fragestellungen der Energiewende.

Stetige Motivation

Robert Martin referierte zum Thema „E-Mobilitätskonzept im Landkreis Bamberg”. Der Klimaschutzbeauftragte stellte heraus, dass die Elektromobilität nicht mehr aufzuhalten sei. Entscheidend sei dabei die gezielte und stetige Motivation in den Kommunen. Auch auf diesem Gebiet ist Marktheidenfeld auf einem guten Weg: Neben der E-Ladesäule in der Rathaus-Tiefgarage wird in Kürze eine zweite Ladestation für Autos am Generationenpark im Stadtteil Altfeld in Betrieb gehen.