Kreuzwertheim

Feriensport Beim Fußball-Ferienkick der Kommunalen Allianz in Kreuzwertheim sorgten zwei Trainer des TSV für willkommene Abwechslung

Nachwuchs-Kicker erlebten tolle drei Stunden

Archivartikel

Kreuzwertheim.Drei Stunden Fußball trotz Sommerferien – es gab in Kreuzwertheim ausgiebig Gelegenheit, den Bewegungsdrang mal wieder richtig auszuleben: Im Rahmen des Ferienprogramms der Kommunalen Allianz Raum Marktheidenfeld erlebten elf Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren einen tollen Vormittag in der „Quätschich-Arena“ des TSV Jahn Kreuzwertheim.

Unter dem Motto Fußball-Ferienkick konnten verschiedenste Aktionen mit und ohne Ball, aber immer mit viel Spaß und Action durchgeführt werden. In einem abwechslungsreichen Parcour ging es zuunächst hoch und runter, rechts und links, auf einem und auf beiden Beinen. Da wurde allen trotz morgendlich etwas kühlerer Temperaturen schnell warm. Alle Körperteile wurden im anschließenden kurzen Mobility-Training durchbewegt – ein wichtiges Element zur Verletzungsprophylaxe.

Viele Übungen

Große Begeisterung kam bei den Staffelwettbewerben auf: Ballführen, Slalom und Torschuss wurden in schneller Folge und als Team geübt werden. Die beiden Mannschaften lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen im wahrsten Sinne des Wortes. Gekrönt wurde der erste Teil des Programms schließlich mit dem Wettkampf im Drehelfmeter, bei dem es jedem ein bisschen schwindelig werden durfte, sowie dem klassischen Elfmeterkönig. Frisch erholt und gestärkt ging es nach einer Pause in die zweite „Halbzeit“: Beim Eckchenball kam schnell wieder Bewegung in die Runde. Die Trainer gaben Kommando und jeder musste dann mit dem genannten Körperteil seinen Ball berühren.

Von „rechtes Knie“ über die „Haarspitzen“ bis zum „Eisbauch“ war alles dabei. Der anschließende sogenannte menschliche Kicker war für alle eine neue Erfahrung: Wie auf der Tischkickerstange aufgereiht durften die Spieler sich nur in streng definierten Feldern bewegen. Da war das exakte Passspiel essenziell, um zwischen den Gegnern Lücken zu öffnen und zum Torerfolg zu kommen.

Nach diesem bewusst eher statischen Spiel kamen endlich die schon von Anfang an ersehnten Abschlussspiele an die Reihe, welche erfreulicherweise trotz Corona-Einschränkungen wieder möglich sind.

Nachdem die Coaches Justin Schmidmeir und Simon Hame – beide sind Jugendtrainer des TSV Kreuzwertheim – beim menschlichen Kicker nur Zuschauer waren, wurden sie nun umso mehr gefordert: Beim Spiel Kids gegen Trainer kamen sie mächtig ins Schwitzen und waren froh, nach zehn Minuten Spielzeit ein Unentschieden erreicht zu haben.

Das Finale schließlich bestritten wieder die beiden Mannschaften der Kinder gegeneinander. Auch wenn es am Ende eine Gewinnermannschaft gab, stand die ganze Zeit der Spaß und das Miteinander im Mittelpunkt.

Dementsprechend gab es zum Abschluss als Belohnung und Erinnerungsstück noch einen Fußball-Schlüsselanhänger für jeden Teilnehmer sowie Beisammensein und Fußball-Fachsimpeln – und natürlich durfte auch ein gemeinsames Mannschaftsfoto mit Corona-Abstand nicht fehlen.