Kreuzwertheim

Mobilität Stadtwerke Wertheim setzten zusammen mit der Marktgemeinde Projekt an der Dreschhalle um

Kreuzwertheim hat zweite Ladesäule

Archivartikel

Kreuzwertheim hat eine zweite Ladestation für E-Autos: an der Dreschhalle. Die Marktgemeinde setzte das Projekt zusammen mit den Wertheimer Stadtwerken um.

Kreuzwertheim. In Kreuzwertheim gibt es jetzt eine zweite Ladesäule für Elektro-Autos. Neben der bereits bestehenden beim Rewe-Markt in der Lengfurter Straße ging jetzt auch eine Ladestation an der Dreschhalle in Betrieb. Die Säule ist ein gemeinsames Projekt der Marktgemeinde mit den Stadtwerken Wertheim. Es ist die erste „Tankstelle“ der Stadtwerke jenseits des Mains.

Wie schon die Stationen in der Stadt verfügt die an der Kreuzwertheimer Dreschhalle über zwei Ladepunkte mit einer Ladeleistung von jeweils 22 Kilowatt. Sie können parallel genutzt werden. Die Stellplätze sind ausschließlich für E-Fahrzeuge reserviert.

Zentraler Ort

Bürgermeister Klaus Thoma begründete die Standortwahl bei der Einweihung am Mittwoch damit, dass die Dreschhalle ein zentraler Ort und einer der Dreh- und Angelpunkte in der Marktgemeinde sei. Andere Standorte, wie etwa am Wohnmobilstellplatz am Main, seien nicht in Frage gekommen, weil dort Hochwassergefahr besteht. Thomas Beier, Chef der Stadtwerke, ergänzt, dass eine Trafostation des Versorgers in unmittelbarer Nähe ohnehin umgebaut werden musste, so dass man mit der Einrichtung der Ladesäule Synergieeffekte nutzen konnte.

Christian Ernst, bei den Stadtwerken unter anderem zuständig für E-Mobilität, berichtete bei der Gelegenheit von einer neuen Smartphone-App des Partners „Ladeverbund+“, die seit einem Monat zur Verfügung steht (wir berichteten). Auf der App könnten die Nutzer sofort den für sie gültigen Tarif erkennen. Das Laden werde außerdem nicht mehr nach Zeit, sondern nach Kilowattstunden abgerechnet. „Unsere Kunden bezahlen nur noch das, was auch wirklich geladen wird“, sagte Thomas Beier.