Kreuzwertheim

Umwelt Kreuzwertheims Bürgermeister fordert Einhaltung des abgegebenen Versprechens auf „Fridays for Future“-Demo ein

Jetzt sollen Taten folgen

Archivartikel

Kreuzwertheims Bürgermeister Klaus Thoma lobt Schüler für ihr Engagement und fordert jetzt aktiven Beitrag ein.

Kreuzwertheim. Vor dem globalen Klimastreik am vergangenen Freitag, 20. September, fand bereits Ende Mai in Wertheim die Demonstration der Bewegung „Fridays for Future“ statt. Dabei zogen Schüler durch die Altstadt und veranstalteten eine Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz.

Die Klimaaktivisten stellten bei der Kundgebung überdies konkrete Forderungen an die Kommunalpolitiker. Unter anderem wurde der problematische Müll an den Straßenrändern angesprochen: Die Menge an achtlos aus dem Auto herausgeworfenen Abfall ist enorm und ein echtes Problem sind die Kunststoffteile, die beim Mähen oder Mulchen so zerkleinert werden, dass diese kaum oder nur schwer aufzusammeln sind.

Lautstarke Forderungen

Der Erste Bürgermeister aus Kreuzwertheim, Klaus Thoma, lobte jetzt die Schüler für ihr Engagement zugunsten der Umwelt. Er betonte aber gleichzeitig bei der Kundgebung, dass es nicht genüge, lediglich lautstark für eine bessere Klimapolitik auf die Straße zu gehen, sondern jeder müsse etwas aktiv dazu beitragen.

Die Frage an die Schüler, ob sie selbst gleichfalls bereit seien und helfen würden, Müll einzusammeln, wurde mit ohrenbetäubender Zustimmung bekräftigt. Nun gilt es Wort zu halten, so der Kreuzwertheimer Bürgermeister. Deshalb werden alle Schüler aufgefordert, zusammen mit dem Kreuzwertheimer Bürgermeister an den Straßenrändern Müll aufzusammeln.

Die Müllsammel-Aktion ist für am Samstag, 12. Oktober, um 10 Uhr geplant. Treffpunkt ist der Bauhof in Kreuzwertheim (Im Furt 2).

Die Teilnehmer sollten festes Schuhwerk, Handschuhe und eine der Witterung angepasste Kleidung tragen.

Auch sollte jeder Teilnehmer eine Warnweste überziehen, damit man besser von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt wird. Gegen 12 Uhr endet die Aktion mit einem gemeinsamen Abschlussimbiss.

Der Bürgermeisterverweist ausdrücklich darauf, dass auch weitere freiwillige Helfer an der Aktion teilnehmen können. pm