Kreuzwertheim

Aktion Frauenforum Kreuzwertheim unterstützt humanitäres Engagement von Ehepaar

Hilfe für Waisenkinder

Kreuzwertheim.Das Frauenforum veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Kreuzwertheim alle zwei Jahre einen kleinen Weihnachtsmarkt im Fürstin Wanda-Park.

Der Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken kommt immer ausschließlich sozialen Zwecken zu Gute.

Eigene Initiative

Durch einen Zeitungsartikel im vergangenen Jahr wurde das Frauenforum auf das humanitäre Engagement von Thomas Röttinger und seiner Frau Sylvia Brügmann aufmerksam. Das Ehepaar unterstützt schon seit langer Zeit aus eigener Initiative weltweit Waisen und Kinder armer Herkunft.

Kurz vor Weihnachten hatte sich das Frauenforum deshalb entschlossen, das Ehepaar finanziell zu unterstützen. Die Vorsitzende des Frauenforums, Maggie Glowienka und Silvia Klee überreichten Thomas und Sylvia persönlich die ansehnliche Summe von 1500 Euro.

Das Geld wollen die beiden auf mehrere Hilfsprojekte weltweit verteilen, um möglichst viele Kinder damit zu erreichen. Wie gewohnt werden damit vor Ort dringend benötigte Lebensmittel und Hygieneartikel persönlich gekauft und direkt bei den Waisen- oder Kinderheimen abgeliefert.

Sylvia und Thomas ist es sehr wichtig, dass die Menschen sehen, wofür das Geld eingesetzt wird und auch alles da ankommt, wo es wirklich gebraucht wird. Deshalb wird auch jede Hilfsaktion mit einer kleinen Geschichte und Bildern dokumentiert und veröffentlicht.

Eine erste Gelegenheit bot sich nun zwischen den Jahren, als die Flugbegleiterin auf einem Flug nach Südafrika arbeitete und ihr Mann kurzentschlossen die Reise mit antrat um dort zwei Hilfsprojekte zu unterstützen.

Zwei Waisenhäuser

Unterstützung bekommt nun das von einem deutschen Auswanderer privat gegründete Waisenheim „Hope of Ministries“. In dem Haus werden 24 Waisen und Findelkinder im Alter von Null bis zehn Jahren betreut.

Auch das Waisenheim „Mother of Peace“ bekommt Hilfe. In diesem Waisenhaus wachsen zur Zeit 30 Kinder, Teenager und jungen Erwachsene im Alter von zwei bis 20 Jahren, verwaist oder aus extrem traumatischen Verhältnissen kommend, im familiären Verband auf. Durch einen Teil des Geldes konnten nun Lebensmittel, Dinge für den täglichen Gebrauch, sowie zusätzlich viele tolle Sachspenden in Form von Kleidung und Sportschuhen überreicht werden.