Kreuzwertheim

Neujahrsempfang Bürgermeister Klaus Thoma über zunehmende Geburtenzahlen und die positive Entwicklung der Gemeinde

Grund zum gesunden Optimismus und zur Zuversicht

Kreuzwertheim.Einen gesunden Optimismus wünschte Bürgermeister Klaus Thoma den Kreuzwertheimern beim diesjährigen Neujahresempfang. „Diejenigen, die in Kreuzwertheim wohnen, leben und arbeiten, haben augenscheinlich allen Grund zum gesunden Optimismus und zur Zuversicht“, betonte der Rathauschef. Und nannte den Besuchern in der bis auf den letzten Platz besetzten Dreschhalle auch gleich einige gute Gründe für einen positiven Blick nach vorne. „Die Richtung stimmt in Kreuzwertheim“, lautete das erfreuliche Fazit des Bürgermeisters für das vergangenen Jahr. Mit dem Erreichten könne die Marktgemeinde mehr als zufrieden und glücklich sein, unterstrich er. Was im vergangenen Jahr alles in der Kommune erreicht wurde, darauf ging Thoma in einem kurzen Rückblick ein. So sei im vergangenen Jahr unter anderem der Quätschichplatz eingeweiht worden. Der Ortskern habe sich dadurch gestalterisch schon zum Vorteil verändert. Zudem sei auch das Neubaugebiet in Röttbach eröffnet worden, die 25 Bauplätze dort seien bereits alle verkauft. Und die Generalsanierung der dortigen Turnhalle mit dem Anbau des Dorfgemeinschafthauses könne nun fertiggestellt werden. Zudem seien richtungsweisende Beschlüsse zur Neuausstattung der Feuerwehr mit Fahrzeugen gefasst worden. Positive Nachrichten hat das Gemeindeoberhaupt auch bei den Geburtenzahlen. Diese seien im vergangenen Jahr wieder gestiegen, was einen erhöhten Bedarf an Kindergartenplätzen zur Folge gehabt hätte. Mit dem Erweiterungsbau des Kindergartens Birkenstraße habe man die notwendigen Plätze bereits geschaffen. Und freilich vergaß Thoma auch nicht zu erwähnen, dass Kreuzwertheim bei den „Bürgermeisterschaften“ des Radiosenders „Radio Gong“ zur „Coolsten Gemeinde Mainfrankens“ gewählt wurde. „Ein unglaublicher Erfolg für unsere kleine Gemeinde“, freut sich der sichtlich stolze Rathauschef. Als einen zentralen Grund für die aus seiner Sicht positive Entwicklung der Gemeinde nannte er den ausgeprägten Gemeinschaftssinn und das gute Miteinander. „Das sind ganze starke Erfolgs- und Wohlfühlfaktoren bei uns“ bekräftigte Thoma.

Neben dem Blick zurück erfuhren die Bürger auch, was die Kommune im Jahr 2020 und darüber hinaus alles auf ihre Agenda gesetzt hat. „Durch eine nachhaltige und zukunftsfähige Innenentwicklung sowie durch Nachverdichtung werden wir ein möglichst vielfältiges Angebot an Wohnflächen schaffen“, erläuterte der Bürgermeister. Auf die Fahne geschrieben hat sich die Marktgemeinde zudem den Erhalt und Ausbau der Infrastruktur, etwa durch die Erneuerung der Wasserhochbehälter. Zudem sollen „maßvoll und bedarfsgerecht“ neue Gewerbeflächen erschloßen werdenn. Auf dem Programm steht daneben ebenso der Erhalt der „einzigartigen Kulturlandschaft“. So sollen die Streuobstbestände in den „Ehrlichsgärten“ weiter aufgewertet werden. Die Naturbuhne nahe der Alten Mainbrücke soll wieder an den Main angeschlossen werden.

Eröffnet wurde der Neujahrsempfang mit einem ökumenischen Gottesdienst. Dieser wurde gemeinsam von der evangelischen Gemeindepfarrerin Stephanie Wegner und ihrem katholischen Kollegen Dieter Hammer gehalten. In ihrer Predigt gab Wegner den Kreuzwertheimern die Botschaft mit, dass Angst nicht das Handeln und Denken bestimmten dürfe. Und auch nicht die Hand, die den Wahlzettel ausfüllt. Musikalisch mitgestaltet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor unter Leitung von Rainer Lange und dem Kreuzwertheimer Männergesangverein unter Leitung von Dirigent Otto Vogel. Zum Abschluss des offiziellen Teils durften dann noch die Kreuzwertheimer Sternsinger auf die Bühne. Nachdem sie das Ziel des diesjährigen Dreikönigssingen vorgestellt hatten - Frieden im Libanon und der ganzen Welt - nutzen sie Gelegenheit, um ein bisschen Werbung für Nachwuchs in ihren Reihen zu machen. Den würden sie nämlich brauchen, um im nächsten Jahr ganz Kreuzwertheim besuchen zu können.