Kreuzwertheim

Blauzungenkrankheit Restriktionszonen um Ausbruchsbetriebe

Folgen der Risikobewertung

Archivartikel

main-Spessart-kreis.Zum Schutz vor der Verbreitung der Blauzungenkrankheit bestehen um die Ausbruchsbetriebe Restriktionszonen, die zu Verbringungsbeschränkungen von Wiederkäuern aus diesen Gebieten führen. Seit dem 18. Mai können Kälber aus den Restriktionszonen in freie Gebiete in Deutschland nur noch verbracht werden, wenn sie von geimpften Muttertieren stammen. Hintergrund ist eine aktualisierte Risikobewertung des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) nach der die bisher geltenden Verbringungsregelungen zwischen den Ländern nicht mehr aufrechterhalten werden können.

Das FLI stuft das Risiko der Verschleppung der Blauzungenkrankheit im Zeitraum von Mai bis Oktober aufgrund der Übertragung durch Insekten als hoch ein. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) informiert auf seiner Internetseite umfassend über Übertragungswege, Erkennungszeichen und Bekämpfungsmethoden der Krankheit sowie die aktuellen Verbringungsregelungen. Weitere Infos unter www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/index.htm, www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/tierkrankheiten/virusinfektionen/blauzungenkrankheit/bt_verbringungsregelungen.htm auf der Website des FLI www.fli.de/de/aktuelles/kurznachrichten/neues-einzelansicht/aktuelle-risikobewertung-zur-blauzungenkrankheit oder www.main-spessart.de im Internet. pm