Kreuzwertheim

Jahresabschlussübung 41 Einsatzkräfte der Wehren Kreuzwertheim, Röttbach, Unterwittbach und Wiebelbach probten im Pfarrheim für den Ernstfall

„Achtung, Explosion im Pfarrheim“

Archivartikel

Während der großen Jahresabschlussübung waren alle Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr des marktes Kreuzwertheim, Röttbach, Unterwittbach und Wiebelbach gefordert.

Kreuzwertheim. In den frühen Abendstunden am vergangenen Freitag wurden die Freiwilligen Feuerwehren des Marktes Kreuzwertheim zur großen Jahresabschlussübung zur katholischen Kirche nach Kreuzwertheim gerufen.

Das fiktive Einsatzszenario für die Wehren aus Kreuzwertheim, Röttbach, Unterwittbach und Wiebelbach forderte das ganze Können von 41 Feuerwehrmitgliedern, die mit insgesamt sieben Fahrzeugen vor Ort waren.

Feuer und Vermisste

Nach einer Explosion im Keller des Gebäudes wurden acht Personen, realitätsnah gespielt von Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Kreuzwertheim, als vermisst gemeldet. Des Weiteren musste eine Ausbreitung des Feuers auf die direkt angrenzende Kirche verhindert werden. Während sich die Wehren aus Kreuzwertheim und Unterwittbach um das Retten der Vermissten kümmerten, bauten die Röttbacher und Wiebelbacher Mitglieder der Wehr eine knapp hundert Meter lange Wasserleitung auf und schützten die Kirche vor den theoretischen Flammen.

Personen gerettet

Das gleiche Ziel wurde auf der anderen Gebäudeseite mit Hilfe einer Drehleiter verfolgt.

In der Zwischenzeit konnten unter den Augen des Bürgermeisters Klaus Thoma sechs Personen durch Atemschutzgeräteträger direkt aus dem Haus gerettet, zwei weitere Personen wurden über Leitern aus der Gefahrenzone geholt.

Bei der abschließenden Manöverkritik im Kreuzwertheimer Feuerwehrhaus ließ Einsatzleiter Andreas Gottschalk das Übungsgeschehen Revue passieren und erklärte die Aufgaben in den einzelnen Abschnitten.

Die Übungsleiter Alexander Scholl und Jan Klüpfel zogen ein insgesamt positives Fazit: „Die einzelnen Aufgaben wurden erfolgreich und schnell abgearbeitet,“ fasste Scholl zusammen und ergänzte, dass es aber durchaus auch noch Verbesserungsmöglichkeiten gäbe. Bürgermeister Thoma zeigte sich erfreut über diese Gemeinschaftsübung aller Wehren im Gemeindegebiet und nannte solche Übungen als „sehr wichtig für die Bestandsaufnahme und zum Aufzeigen von Optimierungspotenzial“. Er hofft auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit und dankte allen Beteiligten für ihr großes, ehrenamtliches Engagement. ffw