Königheim

Vortrag Hobby-Bergsteiger referiert am Sonntag, 22. März, im Sportheim des SV Königheim über Matterhorn und Weisshorn

Zwei alpine Schwergewichte im Mittelpunkt

Archivartikel

Königheim.Der SV Königheim präsentiert am Sonntag, 22. März, um 19 Uhr im Sportheim einen Vortrag des Tauberbischofsheimer Hobby-Bergsteigers Peter Flux über zwei alpine Schwergewichte: Das Weisshorn und das Matterhorn. Beide Viertausender stehen in enger Nachbarschaft oberhalb von Zermatt, gerade einmal 15 Kilometer voneinander entfernt.

Doch sie sind grundverschieden – das mächtige, bis weit ins Rhonetal leuchtende Weisshorn, das vor allem ein Ziel für konditionsstarke Alpinisten ist und an dem es eher beschaulich zugeht, und das divenhafte Matterhorn, das den Inbegriff eines schönen Berges darstellt und um das sich der Tourismusrummel in Zermatt dreht.

Der Referent charakterisiert in seinem Bildvortrag zunächst das 4505 Meter hohe Weisshorn, stellt dessen Geologie, Ersteigungsgeschichte und Interessantes rund um die „leuchtende Pyramide“ vor. Obwohl höher als das Matterhorn, steht das Weisshorn für Touristen in dessen Schatten, für Alpinisten ist es aber eine größere Herausforderung. Sehr lang und anspruchsvoll ist der Weg zum Gipfel, der nur bei guten Verhältnissen erreicht werden kann. Bei der Besteigung des Bishorns kommt man ganz nah ran an diese eindrucksvolle Berggestalt.

Der überwiegende Teil der Präsentation ist dem 4478 Meter hohen Matterhorn gewidmet, diesem formschönen und weltbekannten Berg. Die meistfotografierte Touristenattraktion der Schweiz findet sich auch in Kunst, Kitsch, Klatsch und Kommerz in zahlreichen Formen wieder. Auch Wanderer können dem „Hörnli“, wie es liebevoll genannt wird, ganz nahekommen: Bei einer Wanderung zur 3260 m hohen Hörnlihütte. Ein überwältigendes Panorama auf viele bekannte Viertausender, der Hörnligrat zum Anfassen nah und ein leckeres Schweizer Rösti auf der sonnigen Terrasse, was kann es Schöneres geben?

Peter Flux nimmt seine Zuschauer mit auf die Gipfeltouren und beleuchtet auch deren Gefahren – vor allem für weniger versierte und unerfahrene Gipfelaspiranten. Zahlreiche Anekdoten, Kuriositäten und Rekorde runden den kurzweiligen Vortrag ab.