Königheim

Beschluss Königheim tritt Initiative Pro Bad Höpfingen bei

Zeichen der Solidarität gesetzt

Königheim.Ein Zeichen der Solidarität hat der Königheimer Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend in der Brehmbachtalhalle gesetzt: Das Gremium beschloss einstimmig den Beitritt der Kommune zur Initiative Pro Bad Höpfingen.

Wunsch der DLRG-Gruppe

Bürgermeister Ludger Krug verwies auf ein Schreiben vom 23. Januar, in dem die örtliche DLRG für eine Mitgliedschaft Königheims in dem Förderverein plädiert. Die Gruppe sei einer der Hauptnutzer des Familienbads und erhoffe sich politische Unterstützung beim Einsatz für dessen Erhalt. Die Verwaltung empfehle deshalb den Beitritt zur Initiative.

Florian Gnadt (Bürgerliste) sah in dem Schritt ein „wichtiges Zeichen der Solidarität der beteiligten Gemeinden“. Denn man fühle sich von Bund und Land beim Unterhalt solcher Einrichtungen alleingelassen.

Christof Fischer (CDU) sprach sich „grundsätzlich ganz klar dafür aus“, dem Ansinnen der DLRG zu entsprechen. Dennoch wollte er wissen, welche Folgen der Beitritt zur Initiative für Königheim haben werde.

Wie Krug betonte, ergebe sich aus der Mitgliedschaft im Förderverein für die Kommune kein Haftungsrisiko. Mit Blick auf die Gemeinde Hardheim, die den Verein jährlich mit 500 Euro unterstütze, wolle Königheim, das kleiner sei und von Höpfinger weiter entfernt als die Nachbargemeinde liege, künftig 200 Euro zahlen.

Das sei nur ein „Tropfen auf den heißen Stein“, kritisierte Werner Waltert (Bürgerliste). Er forderte, den Druck auf die Landtagsabgeordneten sowie die weiteren politischen Verantwortlichen zu erhöhen, damit sie sich für den Erhalt der Schwimmbäder einsetzen. su