Königheim

In der Sitzung des Königheimer Gemeinderats notiert

Archivartikel

Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Gemeinde Königheim bei der Beschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs pauschal mit 92 000 Euro. Das teilte Bürgermeister Ludger Krug in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am Montagabend im Rathaus mit.

Irritiert zeigte sich Udo Müller (Bürgerliste) über Veröffentlichungen zur Härte des Wassers in Königheim. Daraus gehe hervor, dass der 2016 festgelegte Härtegrad nicht erreicht werde. Der Bürgermeister sicherte eine Überprüfung zu. Gleichzeitig verwies er darauf, dass durch die Erhöhung des Bodenseewasser-Anteils bei dem in Königheim genutzten Wasser zwar eine Reduzierung des Härtegrads möglich wäre. Dann würden sich aber auch die Kosten erhöhen.

Begonnen wurde mit den Arbeiten zur Erhöhung der Mauer entlang des linken Brehmbachufers im Rahmen des Hochwasserschutzes. Bernhard Honikel (CDU) bemängelte, dass „die schöne Seite der Steine“ zum Bach hin zeige, „damit es die Enten begutachten können“. Eine Betonmauer zur Straße hin, wäre kein schöner Anblick, erklärte er.

Mit Blick auf den Breitbandausbau forderte Werner Waltert (Bürgerliste) die Verwaltung dazu auf, die Bürger frühzeitig auf anstehende Straßenarbeiten hinzuweisen.

Den Wunsch von Bürgern, eine Begehung der großen Baustelle für den Hochwasserschutz zu organisieren, gab Dirk Häfner (Bürgerliste) an die Verwaltung weiter.

Auf die gefährliche Verkehrssituation durch parkende Autos in der Ortsmitte von Gissigheim wies Melanie Berberich (Bürgerliste) hin. Ihre Frage, ob die Gemeinde dagegen etwas unternehmen könne, beantwortete Krug mit dem Hinweis, dass das Parken auf Gehwegen generell nicht erlaubt sei. In diesem Fall müsste sich wohl „mancher Gissigheimer an die eigene Nase fassen“. Hans-Peter Scheifele (Bürgerliste) brachte die Ausweisung einer Tempo-30-Zone in der Gissigheimer Ortsmitte ins Spiel. „Wir können fast alles, aber nicht überwachen“, verwies Krug auf das Problem, die Einhaltung des Tempolimits zu kontrollieren. Dennoch sicherte er zu, sich die Situation bei der nächsten Verkehrsschau anzusehen.

Das kommunale Einvernehmen erteilten die Gemeinderäte einstimmig für den Bau einer Gülleveredlungsanlage mit Gasverwertung (Blockheizkraftwerk) im Gissigheimer Außenbereich. Sie knüpften ihre Zustimmung an die Bedingung, dass ausschließlich Gülle aus dem angeschlossenen Milchviehstall verwertet wird und es zu keinen Beeinträchtigungen der Umgebung (etwa durch Geruchsbelästigung) kommt. su