Königheim

Vorschlag im Gemeinderat

Anschluss an Radweg erwünscht

Königheim.Den Wunsch zahlreicher Bürger, Pülfringen an einen Radweg anzubinden, gab Christian Rapp (Bürgerliste) an das Gremium weiter.

Der Bürgermeister bezeichnete diese Idee vor allem unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit „als „grundsätzlich begrüßenswert“. Dennoch gebe es dabei drei Wermutstropfen.

Geldfrage

So handele es sich bei der Straße nach Pülfringen um eine Kreisstraße, für die der Landkreis zuständig sei. Auch gebe es für Projekte wie den Radwege-Bau nur Fördermittel, wenn sich eine Kommune finanziell beteilige. Krug: „Die Gemeinde ist mit mindestens 25 Prozent der Kosten dabei.“

Zudem sei die Schaffung eines Radwegs eine freiwillige Leistung. In Königheim jedoch würden angesichts der Finanzlage in den nächsten Jahren fast ausschließlich Pflichtaufgaben umgesetzt. Der Gemeinderat müsse die Prioritäten festlegen. „Und da bezweifle ich, dass der Radwegebau dazugehört“, gab der Bürgermeister zu.

Nutzung von Wegen wird geprüft

Später schlug ein Bürger vor, bestehende Feld- oder Wege, die parallel zu den Straßen verlaufen, als Radwege auszuschildern. Hier sah Krug das Risiko für die Gemeinde, beispielsweise bei Stürzen auf nicht asphaltierten Strecken in die Haftung genommen zu werden. Sollten allerdings bestehende Vorschriften die Nutzung von Schotterwegen zulassen, dann habe er „mit der Ausweisung keine Probleme“.

Auf jeden Fall geprüft werden könne, ob bestehende Beschilderungen von Radwegen nachgebessert werden müssen, meinte Krug abschließend. su