Kickers Würzburg

Fußball Karriere-Ende für früheren Kickers-Kapitän

Neumann muss aufhören

Archivartikel

Der frühere Kapitän des FC Würzburger Kickers, Sebastian Neumann muss seine Karriere beenden.

Er wird definitiv nicht mehr für seinen aktuellen Club, den Drittliga-Spitzenreiter MSV Duisburg, auflaufen können. Der Innenverteidiger hat nach zahlreichen schweren Verletzungen bereits einen Antrag auf Sportinvalidität gestellt.

„Schwere Entscheidung“

„Das war eine sehr schwere Entscheidung, auch wenn sie nicht von heute auf morgen gefallen ist, sondern in den vergangenen Monaten gereift ist. Aber es war die einzig vernünftige Entscheidung, zu groß waren die Schmerzen bei Belastung. Die Entscheidung, meine Karriere zu beenden, ist eine auch Entscheidung für meine Familie und meine Gesundheit. Ich will auch mit 30 noch Spaß mit meinen Kindern haben. Elf Jahre durfte ich als Profi Fußball spielen. Es war eine tolle Zeit mit vielen einzigartigen Momenten, eine Zeit, für die ich dankbar bin. Dankbar bin ich allen, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Wohin mein Weg führt? Ich möchte gerne im Sport bleiben, ob als Trainer oder im Management. Aber das ist Zukunftsmusik“, wird Neumann auf der Vereinshomepage der Zebras zitiert.

Vom Main an die Wedau

Der 28-Jährige, der im Sommer 2018 von den Würzburger Kickers an die Wedau gewechselt war, bestritt nur zehn Liga- und ein DFB-Pokalspiel für die Meidericher. Zuletzt war bei Neumann im August 2019 im Test mit der eigenen U19 schon in der ersten Minute ohne gegnerische Einwirkung seine schwere Hüftverletzung wieder aufgebrochen.

„Auch wenn wir diese Entwicklung für Sebastian und uns befürchtet haben: Es ist jetzt ein bitterer Moment. Wir wünschen ihm, dass er nach dieser schweren Entscheidung schnell Fuß fasst und vor allem gesund bleibt. Uns wird er mit seiner immer positiven und nach vorne gerichteten Einstellung als feiner, intelligenter Mensch und wichtiger Bestandteil des Teams in Erinnerung bleiben. Er wird bei uns immer herzlich Willkommen sein“, sagt Duisburgs Sportdirektor Grlic. pati