Kickers Würzburg

Fußball Äußerungen nach dem Spiel bei „Sky“

Magath fühlt sich benachteiligt

Archivartikel

Vor dem Spiel in Heidenheim wollte Felix Magath nichts sagen. Nach der 1:4-Niederlage der Würzburger Kickers jedoch sprach der Fußball-Chef von „Flyeralarm“ – und zwar beim Pay-TV-Sender „Sky“. Allerdings vermied er eine klare sportliche Analyse. Stattdessen schimpfte er viel über Schiedsrichterentscheidungen.

Felix Magath über. . .

. . . die Frage, ob die Qualität der Mannschaft für die 2. Bundesliga reicht: „Wenn man letzte Woche sieht: Wir gehen in Führung, dann hält ein Gegenspieler unseren Spieler fest. Der Schiedsrichter pfeift, gibt aber keine Gelbe Karte. Fünf Minuten später schießt er den Ausgleich. Das ist vielleicht ein Problem von Mannschaften wie Würzburg, die neu in der Liga sind und nicht unbedingt bei verschiedenen Situationen berücksichtigt werden. Heute wird unser Kapitän gefoult, muss vom Platz und es passiert nichts... Man hat nicht unbedingt das Gefühl, dass man in der Liga willkommen geheißen wird.“

. . . über die Gründe der Niederlage in Heidenheim: „Es ist die Cleverness, die fehlt. Wir haben den Ball im Mittelfeld, unser Spieler hört einen Pfiff und nimmt den Ball in die Hand. Dann sagt der Schiedsrichter: Uih, das war Hand. Unser Spieler lässt den Ball fallen. Heidenheim nimmt den Ball, spielt nach vorne, und schon steht es 0:1.“

. . . über die Ruhe im Verein: „Wir haben Ruhe, weil wir wussten, dass die Saison schwierig wird. Wir sind unerwartet aufgestiegen und waren durch die Corona-Zeiten nicht so aufgestellt, dass wir das Ganze in Ruhe planen konnten.“

. . . Trainer Antwerpen, ob er in Ruhe weiter arbeiten kann: „Selbstverständlich!“