Kickers Würzburg

Fußball Wechsel-Gerüchte beim FC Würzburger Kickers

Hasek und Aydin sind im Anflug

Archivartikel

In der 2. Fußball-Bundesliga rollte am Samstag ab 13 Uhr wieder der Ball. Unter anderem empfängt der FC Würzburger Kickers den Karlsruher SC in der „Flyeralarm-Arena“ (wir berichteten). Das Spiel hat unter dem Gesichtspunkt, dass der Gegner ein Konkurrent im Kampf um den Klassenverbleib ist, schon eine gewisse Bedeutung“, sagt KSC-Trainer Christian Eichner.

Zu Beginn dieser Zweitligaspielzeit schien sich die Defensivabteilung des Karlsruher SC stabilisiert zu haben. Jedoch wurde dieser Eindruck durch die letzten drei Partien im Jahr 2020 getrübt. Denn dort kassierte Schlussmann Marius Gersbeck gleich acht Gegentore. Zu allem Überfluss plagen die Badener vor dem Duell mit den Kickers nun auch noch Personalprobleme. So drohen Dirk Carlson (Rückenprobleme) und Christoph Kobald (Beschwerden an der Achillessehne) in Würzburg auszufallen. Zudem ist Linksverteidiger Philip Heise nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem letzten Heimspiel gegen den Hamburger SV (1:2) gesperrt. Des Weiteren wird Babacar Gueye definitiv nicht mit an den Dallenberg reisen. Der Angreifer musste sich aufgrund eines kurzen Heimaturlaubs im Senegal in eine fünftägige häusliche Isolation begeben.

KSC-Sportchef Oliver Kreuzer mahnt unterdessen Würzburg zu unterschätzen: „Wir maßen uns nicht an, Favorit zu sein, und lassen uns auch nicht in diese Rolle drängen. Denn das ist dort für uns kein leichteres Spiel wie irgendwo anders. Wir müssen dort genauso an die Leistungsgrenze gehen wie gegen den HSV.“

Der FC Würzburger Kickers beschäftigt sich mit der Verpflichtung des seit März vertragslosen Martin Hasek. Wie die tschechische Online-Zeitung „Seznam Zprávy“ berichtet, verhandelt der deutsche Zweitligist mit dem Offensivspieler über einen Wechsel an den Dallenberg. Auch Informationen aus Würzburg bestätigen, dass für die Verpflichtung des Tschechen nur noch Formalitäten fehlen.

Hasek wurde bei Sparta Prag ausgebildet, kam für den Hauptstadtklub aber insgesamt lediglich 35 Mal um Einsatz. 72 Einsätze sammelte der 25-jährige Spielgestalter für den Stadtrivalen FC Bohemians Prag. Zuletzt sorgte der Tscheche für Aufsehen, als er im Januar mit aller Macht einen Vereinswechsel ins Ausland erzwingen wollte. Unter anderem wollte Maccabi Haifa (Israel) den Mittelfeldspieler unter Vertrag nehmen. Allerdings ließ Hasek den Transfer nach dem Medizincheck doch noch platzen. Eine höhere Gehaltsforderung vor Ort habe den Ausschlag gegeben, hieß es anschließend. Doch damit nicht genug. Am 13. März reichte Hasek eine einseitige Kündigung beim tschechischen Fußballverband gegen seinen Verein Sparta Prag ein.

Mit Mirkan Aydin steht ein weiterer Akteur im Blickfeld der Kickers. Nach Informationen des Internetportals Fussballtransfers.com zieht es den Mittelstürmer vom türkischen Erstligisten Hatayspor aus familiären Gründen wieder zurück nach Deutschland. pati