Kickers Würzburg

Fußball Posten des Vizepräsidenten wieder besetzt

Für Krakat eine Sache des Herzens

Archivartikel

„Er ist eine Rothose durch und durch.“ Diesen Satz hört man immer wieder, wenn man mit Verantwortlichen der Würzburger Kickers über Lars Krakat spricht. Da ist es kaum verwunderlich, dass der 50-jährige Unternehmer nun vom Aufsichtsrat in das Präsidium des FWK berufen worden ist. Krakat wird dort den Posten des Vizepräsidenten übernehmen. Dieser war nach dem Rücktritt von Sebastian Herkert Ende September vakant.

„Seit dem 3x3-Projekt bin ich dabei, und die Kickers sind für mich Herzensangelegenheit, Hobby und Leidenschaft zugleich“, sagt Lars Krakat im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten. Er findet „Kickers im Profifußball“ ein „tolles Projekt mit Potenzial“. Dass die sportliche Situation derzeit nicht so prickelnd ist, hat Krakats Entscheidung, nun offiziell einen Posten im „e.V.“ zu übernehmen, nicht beeinflusst: „Das spielt überhaupt keine Rolle. Das ist ein langfristiges Projekt, da wird es immer wieder mal Rückschläge geben.“

„Drive“ beim Stadion

Schon in der Vergangenheit war die Expertise des Immobilien-Spezialisten den Kickers hilfreich: Beim Sportpark Sieboldshöhe. Dort trainiert die Kickers-Jugend. Bei den Leighton Barracks, wo nächstes Jahr zwei weitere Plätze für den FWK entstehen – und natürlich in Sachen Stadion. „In dieses Thema ist Drive reingekommen, seit Würzburg mit Judith Jörg eine Sportbürgermeisterin hat. Wir sind in einem regen Austausch“, sagt Lars Krakat. Er wünscht sich allerdings, dass sich Sport, Politik und Wirtschaft in Würzburg noch besser vereinen, um dieses Projekt nach vorne zu treiben. Spätestens 2025 soll es stehen, das neue Stadion der Kickers.

„Eigentlich ändert sich bei ihm gar nichts. Der Titel zählt nicht, entscheidend ist, was man für den Verein tut. Und Lars Krakat hat in den letzten Jahren schon sehr viel für uns gemacht“, freut sich Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer.