Kickers Würzburg

Fußball 4:1 in Heimstetten – die Würzburger Kickers ziehen souverän ins Halbfinale des bayerischen Verbandspokals ein / Luke Hemmerich trifft doppelt

Erst im Stau, dann läuft es beim FWK

Archivartikel

SV Heimstetten – FC Würzburger Kickers 1:4

Heimstetten: Riedmüller, Günzel, Duhnke, Sengersdorf, Sabbagh, Hannemann (67. Riglewski), Reuter (48. Kehl), Gartmann, S. Müller (74. Michalz), Beckenbauer, Schels.

Würzburg: V. Müller, Hemmerich, Hägele, Schuppan, Herrmann, Rhein, Gnaase (80. Hansen), Kaufmann (78. Meisel), Vrenezi, Widemann, Pfeiffer (78. Breitkreuz).

Tore: 0:1 (3.) Hemmerich, 0:2 (34.) Hemmerich, 0:3 (75.) Schuppan, 0:4 (76.) Pfeiffer, 1:4 (83.) Schels. – Schiedsrichter: Tobias Schultes (Betzigau). – Zuschauer: 260.

„Wir wollen unsere Leistung abrufen und ins Halbfinale einziehen“, betonte Michael Schiele vor dem Viertelfinal-Spiel des bayerischen Verbandspokal-Wetteberb der Würzburger Kickers beim SV Heimstetten. Die Hoffnungen des FWK-Trainers wurden erfüllt: Der Titelverteidiger gewannen am Ende beim Regionalligisten ungefährdet mit 4:1 (2:0) und steht damit im Halbfinale.

Mit Vincent Müller, Luke Hemmerich und Dominik Widemann standen im Vergleich zur 0:3-Niederlage in Magdeburg drei neue Akteure in der Startelf des FC Würzburger Kickers. Dagegen mussten Eric Verstappen, Frank Ronstadt und Patrick Sontheimer erst einmal auf der Bank Platz nehmen. Vor nur 260 Zuschauern zeigten die Rothosen von Beginn an eine konzentrierte Leistung und untermauerten früh in der Partie ihre Favoritenrolle. So sorgte Luke Hemmerich mit einem Doppelpack (3./34.) schnell für klare Verhältnisse. Da spielte es dann auch keine große Rolle mehr, dass die Partie im Sportpark mit gut zehnminütiger Verspätung angepfiffen werden musste, weil die Kickers auf der Anreise im Stau gestanden hatten.

Schuppan und Pfeiffer treffen

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Mainfranken die Partie bei strömendem Regen klar im Griff. Zuerst verhinderte Heimstettens Schlussmann Maximilian Riedmüller bei einem Kopfball von Sebastian Schuppan das 0:3 (53.), ehe FWK-Angreifer Luca Pfeiffer weitere Möglichkeiten ungenutzt ließ (53./74.). Zwar versuchte der SV Heimstetten in der Schlussphase des Spiels noch einmal alles, große Möglichkeiten blieben aber aus. Dagegen schraubte die Schiele-Elf das Ergebnis durch Sebastian Schuppan (75.) und Luca Pfeiffer (76.) weiter in die Höhe. Sieben Minuten vor dem Ende kamen die Gastgeber durch Tim Schels aus dem Gewühl heraus zum Ehrentor.

Zufrieden war freilich Michael Schiele: „Ich bin sehr zufrieden, wir sind das Spiel hochkonzentriert angegangen. Vor allem im zweiten Durchgang war es ein Top-Auftritt meiner Mannschaft. Denn so souverän muss man auch erst einmal gegen einen Regionalligisten, der nach zuletzt drei Siegen in Folge mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gegangen ist, gewinnen. Zudem hätten wir noch mehr Tore erzielen können.“

Am Montag, 7. Oktober, geht es für die Rothosen in der 3. Liga weiter. Dann gastiert ab 19 Uhr der TSV 1860 München in Würzburg. pati