Kickers Würzburg

Vorschau Für das Spiel in Uerdingen müssen die Kickers vor allem in der Abwehr improvisieren

Elva hat sich mit zwei Toren aufgedrängt

Archivartikel

Einen „richtigen Brocken“ nennt Würzburgs Trainer Michael Schiele den ersten Drittliga-Gegner 2019 seiner Mannschaft am Sonntag um 14 Uhr. Sein Name: KFC Uerdingen. Der Aufsteiger sieht die 3. Liga nur als Zwischenstation ins Fußball-Unterhaus – der Durchmarsch in die 2. Bundesliga ist das Ziel. Dank des Investors Michail Ponomarew wird deshalb auch nicht gekleckert, sondern geglotzt: Der KFC hat die mit Abstand namhafteste Mannschaft.

„Die Spieler müssen über sich hinaus wachsen, wenn wir etwas holen wollen. Wir müssen über 90 Minuten höchst konzentriert sein“, fordert FWK-Trainer Schiele, der aber auch den Vorteil solch eines namhaft bestückten Kaders sieht: „Da muss man keinen motivieren, und es macht Spaß, gegen solche Mannschaften zu spielen.“

Aus personeller Sicht muss der 40-jährige Fußballlehrer vor allem in der Abwehr improvisieren: Sebastian Schuppan ist aufgrund seiner fünften Gelben Karte gesperrt, Hendrik Hansen hat sich das Schlüsselbein gebrochen, und Maximilian Ahlschwede hat den Verein gen Rostock verlassen. „Ich habe aber keine Bange. In der Vorbereitung haben sich einige aufgedrängt“, so Schiele (siehe auch Interview). Im Angriff hat vor allem Caniggia Elva mit zwei Toren in drei Vorbereitungsspielen auf sich aufmerksam gemacht. Er dürfte von Beginn an spielen. mf