Igersheim

Auftakt Konzertsaison „Florian Paul und die Kapelle der letzten Hoffnung“ spielen am 14. September im Igersheimer Bürgerhaus

Musikalisches Geschichten-Erzählen über das Leben, Lieben und Scheitern

Archivartikel

Igersheim.Die Konzertsaison startet am 14. September wieder im Bürgerhaus. Und zwar mit einer sehr beliebten Serie: Bereits zum vierten Mal findet das Singer-/Songwriter Festival im Jugendhaus an den Bahngleisen statt.

Der Abend der schönen Melodien beginnt um 20 Uhr. „Florian Paul und die Kapelle der letzten Hoffnung“ erzählen ihre Geschichten in starken, einprägsamen Bildern, die einem lange im Gedächtnis bleiben. Die Songs beschwören vergessene Orte, romantische Szenen und spannende Figuren herauf. Irgendwo zwischen Nostalgie und Neugier, zwischen Walzer und Punkrock, zwischen Pop und Chanson, finden sich Lieder über die Angst vor der Einsamkeit, über Reue, Eifersucht und den Trost der Erinnerung. Manchmal wütend, manchmal laut, oft melancholisch, aber immer irgendwie anders. Florian Paul ist ein Geschichtenerzähler. Er erzählt vom Leben, von der Liebe, von der Einsamkeit, von großen Themen in kleinen Ereignissen, mit rauchiger Stimme und großen Gesten, wie ein alter Trinker, der vom Tresen aus versucht die Welt zu erklären. Dabei ist er erst 24. Unterstützt wird er an diesem Abend von alten Bekannten aus Igersheim: „Café 612“ fangen mit deutschsprachigen Texten und zwei Gitarren die kleinen und großen Gefühle des Lebens ein.

Schwer, in Worte zu fassen

Die Band verarbeitet in ihren Liedern das, wofür es oft schwer erscheint, die passenden Worte zu finden – für das Suchen und manchmal auch das Finden.

„Alcoholic Sunrise“

Unter dem Namen „Alcoholic Sunrise“ waren die beiden Gründungsmitglieder seit 2004 auf deutschen Bühnen unterwegs und spielten neben zahlreichen Club- und Kneipenauftritten unter anderem als Support für Götz Widmann. Den Abend eröffnen wird der Igersheimer Akustik-Barde Martin „Mighty Mertel“ Jung. Ein Mann den man für seine schöne Stimme, sein wundervolles Songwriting und sein ausgeklügeltes Saitenzupfen einfach lieben muss. Seine Songs bewegen sich zwischen Witz, Tragik, Euphorie und Depression und sind eines keineswegs: einfältig oder platt. Er hat sich in den letzten Jahren im Taubertal als Solokünstler sowie als Teil des Akustik-Duos „Dumbnuts“ einen Namen gemacht. In beiden Konstellationen weiß er immer zu überzeugen, zu entertainen, zu berühren.