Igersheim

Digitalisierungsstrategie „digital@bw“ Igersheim startet als Modellkommune / Los geht es am Freitag, 25. Oktober, um 18 Uhr in der Erlenbachhalle

Auftaktveranstaltung für ein spannendes Projekt

Archivartikel

Igersheim.Igersheim startet als Modellkommune des Landes im Rahmen der Digitalisierungsstrategie „digital@bw“ in das Förderprojekt „Heim@Igersheim“. „Wie können wir uns digital verbessern, um als Gemeinschaft zu profitieren?“, lautet der Untertitel auf dem Flyer zur Auftaktveranstaltung am Freitag, 25. Oktober, um 18 Uhr in der Erlenbachhalle. Alle Einwohner können mitbestimmen, in welchen Bereichen Igersheim sich in den nächsten zwei Jahren digital verbessern soll – mit dem Ziel, einen Mehrwert für die Einzelnen, aber auch für die Gemeinschaft zu erzielen.

Mit Spannung wird die Präsentation des neuen Gemeinde-Logos erwartet. Es wurde aus den Entwicklungsprozessen der letzten Jahre heraus entwickelt – wie auch das wertebasierte Leitbild, in dem der Gemeinderat die zentralen Handlungsfelder für die Zukunft definiert hat.

Kurzweilig und informativ

Bei der Auftaktveranstaltung dürfen die Besucher sich auf ein kurzweiliges, informatives und spannendes Programm freuen, bei dem auch das Ausprobieren und Mitmachen nicht zu kurz kommen. Wer möchte und hat, darf das eigene Mobiltelefon oder Tablet mitbringen – und an dieser Veranstaltung auch benutzen.

Bürgermeister Frank Menikheim mit dem Leitbild-Team, dem Gemeinderat und der Verwaltung sind schon gespannt auf die Reaktionen der Besucher, ob sie ebenfalls so begeistert sind von diesem von der PS:AG Lauda entwickelten Gemeindelogo wie der Gemeinderat und die Verwaltungsmitarbeiter.

Was ist die „Igersheim-Story“? Was macht diese Gemeinde aus, was ist das Besondere an Igersheim? Was braucht’s, damit der Ort vor allem auch für junge Menschen Perspektiven bieten und attraktive Heimat für die Zukunft sein kann? Wie kann die Digitalisierung Igersheim stärken? Online-voting und mehr . . .

Wie Digitalisierung einsetzen?

Viel Raum nimmt an dieser Auftaktveranstaltung auch die Frage ein, wie Digitalisierung eingesetzt werden kann, um Igersheim als Heimat für alle Einwohner noch stärker und attraktiver zu machen, um den Zusammenhalt und die emotionale Bindung zur Gemeinde zu stärken – für alle Alters- und Interessensgruppen. Neues dazu hören, sehen und selbst ausprobieren, Teil einer Community sein – real und digital: An der Auftaktveranstaltung am 25. Oktober wird dies in besonderer Weise möglich sein.

Extra für diese Auftaktveranstaltung wird die Erlenbachhalle mit hoher Internetleistung ausgestattet, damit bis zu 250 Besucher gleichzeitig ins Internet können und sogar Online-Voting ausprobiert und die Möglichkeiten von Apps oder digitalen Netzwerken genutzt werden können.

Aber auch Besucher ohne digitale Kenntnisse werden ihre Themen finden und ihre Interessen und Wünsche einbringen können, denn über allem steht der Begriff „Heimat“. Letztlich geht es darum, die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, um als Gemeinschaft davon zu profitieren und den Zusammenhalt zu stärken. Wie und wo die Einwohner sich Verbesserungen in Igersheim wünschen und wofür sie im Idealfall auch selbst bereit sind, sich mit Rat und Tat einzubringen, darauf ist Bürgermeister Frank Menikheim mit allen, die Leitbild, Logo und dieses Förderprojekt bis hierher vorbereitet haben, gespannt. Sie hoffen, dass viele diese Gelegenheit wahrnehmen und mitentscheiden, denn im Förderprogramm stehen nun auch finanzielle Mittel bereit, mit denen die Gemeinde digital gestärkt werden kann.

„Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird.“ Igersheim will dieses Zitat von Christian Morgenstern modifizieren: „Daheim fühlt man sich, wenn man da, wo man seinen Wohnsitz hat, auch verstanden wird.“ Und dazu braucht’s Begegnung, Austausch, Zuhören und Mitgestalten – real und digital. Die Gemeinde ist entschlossen, das Förderprojekt „Heima@Igersheim“ zu nutzen, um diese Heimatverbundenheit für alle Igersheimer zu stärken.

Die Ziele des Landes in dem mit insgesamt einer Million Euro über zwei Jahre geförderten Modellprojekt „Heimat und Digitalisierung“ trägt die Projektkommune Igersheim also in vollem Umfang mit: Igersheim will unter Beweis stellen, dass Digitalisierung Menschen verbinden und damit auch Landgemeinden stärken kann. Gerne wird die wissenschaftliche Begleitung durch Professor Dr. Klaus Koziol und durch den Gemeindetag sowie von Experten wie der PS:AG und Wolfgang Mesner in Anspruch genommen. Das visionäre Ziel Igersheims dabei fest im Auge: „Heim@Igersheim: real + digital = phänomenal?“

Noch steht ein Fragezeichen dahinter, denn dieses Ziel wird nur gemeinsam mit allen Kräften der Gemeinde erreicht werden können. Aber Igersheim hat nun zwei Jahre Zeit, als Modellkommune dieses Phänomen zu schaffen.

Die Erfahrungen aus der Vergangenheit, als die Igersheimer in nur einer Woche über 8000 Nistkästen gebaut hatten, um eine Städtewette zu gewinnen oder etwa 100 Ruhebänke in die Landschaft bauten, lassen erahnen, dass die Igersheimer es schaffen könnten, dass die Gleichung „Heim@Igersheim: real + digital = phänomenal“ am Ende mit einem Ausrufezeichen stehen könnte.

Auf der Webseite www.igersheim.de/heimat wird dieses Förderprojekt künftig digital begleitet; am 25. Oktober ist sicher der perfekte Moment, um sich zu informieren und künftige Aktivitäten mitzuentscheiden, aber auch danach können Interessierte sich jederzeit bei der Gemeinde melden – über das Kontaktformular auf der Webseite oder per E-Mail an die Adresse heim@igersheim.de. pm