Hohenlohe-Franken

Lesung Wolfgang Schlauch kommt am 19. Oktober in die Langenburger Alte Schule

Zu neunt von Hohenlohe nach Amerika

Langenburg.Eine Buchvorstellung von Prof. Wolfgang Schlauch gibt es am 19. Oktober in Langenburg.

Viele Hohenloher verließen das Jagsttal, um in Amerika eine neue Heimat zu finden. Auch Wolfgang Schlauch, emeritierter Professor für Neuere Geschichte, aufgewachsen in Bächlingen als Sohn des Pfarrers Rudolf Schlauch, der heute nach Lehraufträgen an verschiedenen Universitäten der USA und Australiens in New Mexico und Bächlingen lebt, zog von Hohenlohe nach Amerika – sicher aus anderen Gründen als die Bauern im 19. Jahrhundert.

Wolfgang Schlauchs neues Buch, erschienen im Baier-Verlag, ist allerdings keine Autobiographie. Der Historiker schildert vielmehr das vielseitige Leben von Christoph Hubmann, Müller aus Hürden, der mit seiner neunköpfigen Familie 1880 nach Amerika auswanderte und dort ein erfolgreicher Farmer wurde.

Unweit der ehemaligen Burgstelle Katzenstein auf einem Felsvorsprung über Hürden soll er Abschied genommen haben. Der Platz wird heute das Hubmannseck genannt. Seiner alten Heimat widmete Hubmann viele Gedichte, die in M. Rückert‘s Buchdruckerei in Gerabronn veröffentlicht wurden.

Termin ist am Freitag, 19. Oktober um 19 Uhr in der Alten Schule, Fürst-Ernst-Platz 1, in Langenburg (freier Eintritt).

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt; Anmeldung erforderlich bei der VHS Langenburg, Telefon 07905/910218 oder per E-Mail an vhs-langenburg@t-online.de. pm