Hohenlohe-Franken

Im „Hasenbühl“ Vorderladerschießen vom 30. August bis 1. September / Kostenfreier Zutritt

Wildwestromantik mitten in Hohenlohe

Archivartikel

Schwäbisch Hall.Das beliebte Vorderladerschießen in Schwäbisch Hall trägt das Attribut „international“ nicht umsonst: Über die Jahre entwickelte es sich zu einer multinationalen Veranstaltung mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Frankreich, der Schweiz, den Niederlanden und natürlich aus den USA.

Das Fest hat sich mittlerweile zu einem der größten seiner Art in Europa entwickelt und wird von der Schützengilde Schwäbisch Hall zum 51. Mal ausgerichtet. Die Schützenvereinigung wurde vor rund 700 Jahren von den Armbrustschützen der damaligen freien Reichsstadt Hall gegründet und ist somit eine der ältesten Vereine seiner Art in Deutschland. Rund 350 Westernfans leben vom 30. August bis 1. September ein Wochenende lang friedlich in ihren Tipis und Lodges im rustikalen Traditionslager auf einer Wiese am Waldrand beim Haller „Hasenbühl“ zusammen.

Ein Stück Freiheit

Egal ob Westernmann, Südstaaten-Lady, Trapper oder Cowboy – man passt sich in Bekleidung und Behausung der Zeitperiode an, in die man für einige Tage schlüpft und genießt so sein persönliches Stückchen Freiheit. Mancher reist schon zwei Wochen vor dem Fest an und verbringt hier seinen Jahresurlaub im Kreise Gleichgesinnter. Der Zutritt zum Westerndorf ist für Besucher und Interessierte kostenlos. Im Westerndorf und vor der Schießanlage gibt es alles für den Western- und Vorderladerfan und abends spielen Country-Bands bei freiem Eintritt.

Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Wettbewerbe im Vorderladerschießen. Zugelassen sind Vorderlader-, Lang- und Faustfeuerwaffen aller Art, sofern sie den Regeln des Deutschen Schützenbundes (DSB) entsprechen. Wegen des guten Rufs der Veranstaltung und der internationalen Beteiligung warten jedes Jahr spannende Wettkämpfe auf Schützen und Besucher. stv