Hohenlohe-Franken

Volksbank Hohenlohe Buch zur Geschichte erschienen

Vertrauen auf eigene Kraft

Archivartikel

Hohenlohe.„Die Chronik der Volksbank Hohenlohe eG“ – unter diesem Titel ist ein Buch über die Gründung bis zu heutigen Volksbank erschieben. Von der Gründung am 27. August 1843 im Gasthof zum Römischen Kaiser in Öhringen bis zur heutigen Volksbank Hohenlohe ist vieles passiert: Wirtschaftliche Krisen und zwei Weltkriege mussten gemeistert werden. Jedoch war der Gedanke der Hilfe zur Selbsthilfe immer im Fokus der Bank. Schon allein die Gründung der Oehringer Privatspar- und Leihkasse im Jahre 1843 drückt den genossenschaftlichen Gedanken der Bank aus. So wurde die Kasse „hauptsächlich zugunsten des kleinen Mannes“ geschaffen.

Das Besondere daran: Damals gab es noch keinen Friedrich Wilhelm Raiffeisen und auch keinen Hermann Schulze-Delitzsch. Die mutigen Gründer der heutigen Volksbank Hohenlohe vertrauten auf ihre eigene Kraft, die Kraft der Hohenloher Bevölkerung und die der regionalen Wirtschaft.

Das Vertrauen und der Mut haben sich mehr als gelohnt: Mit der heutigen Volksbank Hohenlohe eG kann sich auch die Region mit der ältesten noch selbstständigen Genossenschaftsbank weltweit schmücken. Die positive Entwicklung der gesamten Region mit Land, Leuten und Wirtschaft mit ihren weltmarktführenden Unternehmen zeigt Autor Sebastian Parzer genauso auf, wie die Entwicklung der Bank.

Nach Fusionen im Jahr 1993 mit Künzelsau und 1998 mit Gerabronn entstand die heutige Volksbank Hohenlohe. Deswegen richtet sich der Blick in der Chronik nicht nur auf die Gründungsstadt, sondern auch auf jene beide Städte. pm